Kinos planen Boykott

Keine "Alice im Wunderland"?

Nach "Avatar" soll "Alice im Wunderland" das nächste große 3-D-Kinoerlebnis werden. Doch dem Streifen droht ein Desaster: Kinos in ganz Europa und den USA haben den Boykott des Films angekündigt.

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Die fantastische Filmwelt von Tim Burtons "Alice im Wunderland" - bekommt sie der Zuschauer nur auf DVD zu Gesicht?
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Er gilt als Meister des Phantastischen und Surrealen - Tim Burton. Das Museum of Modern Art (MoMA) in New York widmet dem Filmemacher eine außergewöhnliche Ausstellung, die zeigt, dass Burton viel mehr als ein Filmemacher ist.
Vier Jahre lang hat das MoMA die Archive von Filmverleihern, Produktionsbüros und selbst Burtons Privatwohnung durchsucht, um ein möglichst umfangreiches Repertoire zu erhalten. Herausgekommen ist ...
... die größte Ausstellung, die das MoMA jemals für einen Einzelkünstler veranstaltet hat. Durch ein riesiges Maul betritt der Besucher Burtons Welt, bestehend ...
... aus Skizzen, Fotos, Videos, Puppen, Skulpturen und Zeichnungen. Mehr als 700 Objekte sind in den Räumen zusammengetragen und ...
... beleuchten die fast drei Jahrzehnte lange Karriere. Dabei widmet sich die Ausstellung in chronologischer Reihenfolge ...
... seinem Schaffen. Diese Zeichnung entstand 1982 für den Kurzfilm "Frankenweenie". Schon hier widmet sich Burton dem immer wiederkehrendem Motiv "Tod und Nachleben".
Ebenso wie dieses frühe Bild aus der Reihe "The Melancholy Death of Oyster Boy and Other Stories". Skurrile Figuren, halb tot, halb lebendig aber immer mit viel Liebe zum Detail sind charakteristisch für Burton.
"The Melancholy Death of Oyster Boy and Other Stories" ist eine Kinderbuch-Serie von Burton, die er nach vielen Jahren der Entwicklung 1997 veröffentlicht hat. Handlungsträger der insgesamt 23 Geschichten sind stets "nicht normale" Jungen oder Mädchen.
Dieses Bild aus den frühen 80er Jahren trägt den bezeichnenden Namen "Romeo and Juliet". In dieser Zeit findet Burton nur wenig Befriedigung bei seinem Job als Animationskünstler bei Disney. Also ...
... tobt er sich privat bei seinen Malereien aus. Hier ist eine Skizze einer seiner Cartoon Serien zu sehen. Amors Pfeil trifft nicht das Herz , sondern die Augen zweier Verliebter. Pechschwarzer Humor ist ihm ebenfalls eigen.
Nach dem Halloween-Brauch "Trick or Treat" (sinnbildlich auf Deutsch "Süßes, sonst gibts Saures") benannte Burton dieses und ...
... ebenso dieses Bild. Schaurige Räume und geisterhafte Kreaturen, dazwischen ein alleingelassener Junge - es scheint als ob Burton seine eigene verschobene Realität auf Papier bringt.
Auch vor großen Künstlern macht seine Fantasie nicht halt. Dieses Exponat trägt den Namen "Picasso Woman". Unnatürliche Formen und Farben - für Burton anscheinend normal.
Die zeitgenössische Popkultur im Blick, entwirft Burton in diesem Bild mit dem Namen "Ramone" seinen eigenen Rockstar. "The Ramones" waren in den '70er und '80er Jahren eine der angesagtesten Bands und standen für eine neue und unkonventionelle Musik.
1988 gelang Burton der Durchbruch als Regisseur und Produzent mit dem Film "Beetlejuice". Dieser gewann einen Oscar in der Kategorie "Make-Up". Wie auf diesem Bild seiner "Creature Series" steht auch in "Beetlejuice" ein verrückter Geist im Mittelpunkt.
Burton bekam nach dem Erfolg von "Beetlejuice" 1989 die Regiearbeit für den Film "Batman" angeboten, welche er freudig annahm und dabei Michael Keaton als Hauptdarsteller einsetzte. Die berühmte Batman-Maske darf natürlich in der Ausstellung nicht fehlen.
Im darauffolgenden Jahr verfilmt Burton den Kinoerfolg "Edward mit den Scherenhänden". Dieses Ausstellungsbild ist die Skizze, wie er sich seine Hauptfigur vorstellte. Erstmals setzt er Jonny Depp in seinem Film ein. Es ist der Beginn ...
... einer langen Freundschaft und einer äußerst erfolgreichen Zusammenarbeit auf der Kinoleinwand. Auf diesem Bild besucht Jonny Depp die Eröffnung der MoMA-Ausstellung. Anlässlich der ...
... Burton-Ausstellung hat das MoMA zu einer Benefizgala eingeladen. Ein Tisch kostete bis zu 75.000 Dollar. Es kommen neben Burton und seiner Frau Helena Bonham Carter ...
... unter anderem auch Mary-Kate und Ashley Olsen sowie ...
... der Schauspieler Danny DeVito, mit dem Burton ebenfalls mehrere Rollen seiner Filme besetzte.
1993 produziert Burton den Zeichentrickfilm "Nightmare Before Christmas". Das Ausstellungsbild ist dem gezeichneten Storyboard des Films entnommen.
Burton schreibt das Drehbuch und entwickelt die Story und die Charaktere für den etwas anderen Weihnachtsfilm. Entgegen dem weit verbreiteten Irrtum führt Burton für den Film allerdings nicht selber die Regie. Regisseur des Films ist Henry Selick.
Burtons Filme faszinieren entweder durch düstere Szenarien wie zum Beispiel in "Batman" oder durch einen skurrilen Humor wie in "Mars Attacks!", den er 1996 dreht. Schon beinahe wie im Film sieht Burtons Zeichnung der außerirdischen Aliens aus.
Mit "The World of Stainboy" produziert Burton im Jahr 2000 eine sechsteilige Reihe von Animations-Kurzfilmen, die er im Internet veröffentlicht. Auf diesem Bild bedroht eine gigantische Bowlingkugel die Hauptfigur "Stainboy".
Die Organisatoren der Burton-Ausstellung wollen sich nicht mit den Zeichnungen und Skizzen des Ausnahmetalents begnügen. Über Lautsprecher ist komponierte Musik von ...
... Danny Elfmann zu hören. Der Filmkomponist trägt für zahlreiche Filme von Burton die musikalische Verantwortung. Ein weiteres Augenmerk legt die Ausstellung auf ...
... hochwertig gefertigte Skulpturen und Figuren, die die Fantasieprodukte Burtons auch ins Dreidimensionale übertragen sollen. Dafür haben die Organisatoren mit Künstlern, wie ...
... Bühnenbildner Albert Cuellar kooperiert, der für zahlreiche Projekte mit Burton zusammengearbeitet hat und nun für die MoMA-Ausstellung einige Exponate angefertigt hat. Wie zum Beispiel ...
... den "Ballon Boy". Tim Burton hat diese aufblasbare Figur eigens für die Ausstellung entworfen. Er empfängt die Besucher im Eingangsbereich und beeindruckt mit seiner Höhe von fast 6,5 Metern und den vielen aufgemalten Augen.
Auch dieses Schwarzlicht-Karussel gehört zu den neu entworfenen Ausstellungsstücken. Das filigrane Karussel hängt an der Decke und ein Plasmaball am unteren Ende erzeugt faszinierende Lichteffekte.
Hier ein paar weitere Beispiele von ausgestellten Skulpturen: skurrile Figuren, ...
... aus dem Film "Beetlejuice" ein Schlangenwesen mit einem Menschenkopf wie aus einer Fabel stammend, ...
... ein Roboter-Boy, ...
... Puppen die halbzerfallen Kinder darstellen, ...
... eine Figur aus Burtons Kinderbuch-Serie "The Melancholy Death of Oyster Boy and Other Stories" und natürlich ...
... eine schaurig schöne Geisterskulptur mit Halloween-Kopf und zerfetztem Tuch am Skelettkörper.
Weitere Ausstellungsstücke sind diverse Fotografien, die Burton im Laufe seiner Karriere umgesetzt hat. Beispielsweise diese "Blaue Dame" mit einem Baby im Arm und einem Totenschädel unter sich. Dieses und auch ...
... dieses kuriose Weihnachtsbild setzt Burton zusammen mit Bühnenbildnern aufwändig und mit Liebe zum Detail um.
Die MoMA-Ausstellung "TIM BURTON RETROSPECTIVE" ist noch bis zum 26. April 2010 im Museum of Modern Arts zu bewundern. Wer also demnächst einen New York Trip plant, hat einen Programmpunkt mehr auf seiner Liste.
Video: Trailer zum Film - Tim Burtons "Alice im Wunderland"
Die wohl bekannteste Comic-Figur der Welt feiert Geburtstag. Micky Maus wird 80 Jahre alt. Eine Umfrage in den USA ergab, dass der Mäuserich bekannter ist als der Weihnachtsmann. Kaum zu glauben, aber ...
... auch egal. Jedenfalls gibt es kaum jemanden, der nicht mit Micky und seinen Freunden aufgewachsen ist.
Die Geburt von Micky Maus kam so zustande: Für Papa Walt Disney (Bild aus dem Jahr 1941) lief es vor 80 Jahren nicht so gut. Die Rechte für sein bisher erfolgreiches Zeichentrick-Häschen Oswald hatte er verloren. Ersatz musste her.
Auf einer Zugfahrt die rettende Idee: "Eine Maus hat einen sympathischen Charakter", dachte sich Disney.
A mouse - pardon - a star was born.
Dass Micky Micky heißt, verdankt die Comic-Welt übrigens Walt Disneys Frau Lillian. Walt wollte die neue Figur Mortimer nennen. Lillian fand das etwas altbacken und überzeugte ihren Gatten von Micky. Ob Mortimer Maus den selben Erfolg gehabt hätte?
Seinen ersten Auftritt hatte Micky in dem Streifen "Steamboat Willie", der am 18. November 1928 uraufgeführt wurde - seine offizielle Geburtsstunde. Anfangs war Micky noch recht ....
... spärlich bekleidet, trug lediglich eine Hose. Auch war er ansonsten recht einfach gehalten, hatte etwa nur vier Finger. Das sollte den Zeichenaufwand minimieren.
Erst später kleidete sich Micky etwas eleganter. Das war auch bitter nötig, ...
... umgarnte er doch schon vom ersten Film an seine Freundin Minnie, die ...
... nicht immer ganz pflegeleicht war. Widersacher von Micky ist ebenfalls von Anfang an ...
... Bösewicht Kater Karlo, den er gemeinsam mit seinem tollpatschigen Kumpel Goofy (hier zwischen Minnie und Micky) bekämpft. (Rechts im Bild: Disneys zweiter Coup, Donald Duck)
Seit seiner Geburt geht in den USA und in weiten Teilen der Welt nichts mehr ohne Micky. Er war sogar bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles dabei.
Und mit Themenparks in Anaheim (im Bild kurz nach der Eröffnung 1955), Orlando, Tokio, Paris und Hong Kong sind Resorts entstanden, in denen sich alles um die Maus dreht.
Übrigens auch alles Orte, an denen das Andenken des Micky-Erfinders Walt Disney (im Bild wenige Monate vor seinem Tod) ...
... gehegt und gepflegt wird (Bild: in Orlando).
Und auch Mickys Geburtstag wird schon seit Jahren gefeiert, wie hier sein 70. in Tokio oder ...
... hier sein 75. in Paris.
Ob seiner Beliebtheit sehen die Menschen Micky überall: auf T-Shirts der angesagtesten Mode-Designer (Prudence-Todd-Kollektion des Jahres 2003) oder ...
... in diesem Fresko in einer Kirche auf Malta. Das ist aber deutlich vor Micky Maus entstanden, nämlich um 1300. Bis heute gibt das Gemälde Rätsel auf.
Auch für politische Zwecke wurde Micky schon unfreiwillig eingespannt. Diese der Disney-Gestalt sehr ähnliche Figur trat 2007 in einer von der Hamas betriebenen TV-Station auf, um den Kindern den Widerstand gegen Israel schon früh einzuimpfen.
Und auch sonst zählt Micky Maus zu den am häufigsten kopierten, ...
... zu Verkleidungszwecken missbrauchten, aber ...
... nie erreichten Figuren.
Jeder will ein Freund der Maus sein. Ob Politiker wie Barack Obama, ...
... sein Vorgänger George W. Bush und ...
... Kaliforniens Gouvernator Arnold Schwarzenegger oder ...
... Musiker wie Michael Jackson (gemeinsam mit seiner damaligen Gattin Lisa Marie Presley), ...
... No-Angels-Tröte Lucy Diakowska und ...
... Christina Aguilera. Sie alle lassen sich gerne mit Micky ablichten. Auch Sportler tun es ihnen gleich, wie ...
... hier Fußball-Star Ronaldo.
Wer in Filmen auftritt, wie etwa Lindsay Lohan oder ...
... Melanie Griffith und Antonio Banderas, hat von Berufs wegen ein nahes Verhältnis zu Micky.
Verdiente sich die Maus doch seine ersten Lorbeeren als Film-Star (im Bild mit Keira Knightley).
Bei der großen Popularität ist es kein Wunder, dass Micky-Maus-Merchandise-Artikel weg gehen wie warme Semmeln.
Schon in frühen Jahren setzte Disney auf die Plüsch-Maus als Geldquelle.
Für dieses Souvenir sollte man aber vorher noch einmal am Geldautomaten vorbei. Diese zwölf Zentimeter große, ein Kilo schwere Micky Maus aus purem Gold kostet schlappe 32.000 Dollar.
So viel muss man gar nicht ausgeben, um Micky an seinem Jubeltag Tribut zu zollen. An dieser Stelle sollen ein "Herzlichen Glückwunsch, Mäuserich" und ...
... ein paar Kilo Käse genügen.
Er ist ein cholerischer Erpel im Matrosenanzug, immer laut, trotz seines hohen Alters - und darum lieben ihn seine Fans: Am 9. Juni 2009 wird Donald Duck 75 Jahre alt. Happy Birthday!
Wer kennt ihn nicht? Den Enterich im Matrosenanzug mit zwei Knopfreihen. Mit 75 hat der Comicheld aus dem Hause Walt Disney ...
die statistische Lebenserwartung eines in Deutschland geborenen Mannes schon fast erreicht. Aber wenn jemand so rüstig, so munter, so fidel und ...
... so voll strotzender Lebenskraft ist wie die Ente, dann hat er wohl eine Lebenserwartung, an der sich die Statistiker die Zähne ausbeißen werden.
Offiziell gibt Disney den 9. Juni 1934 als Donalds Geburtstag an. Zumindest erblickte er damals das (Rampen)licht der Welt in Form einer Projektorlampe, die der Zeichentrickfigur in dem Film "A Little Wise Hen" (eine kleine kluge Henne) ...
... auf Zelluloid die ersten Schritte beibrachte. Erste Hinweise auf seine Existenz aber finden sich schon ...
... 1931 in den "Adventures of Mickey Mouse". Donald zählte damals zu den namentlich genannten Bewohnern des fiktiven Bauernhofes, auf dem Micky lebte. (hier Mickey Mouse im Jahr 1938 mit Walt Disney)
Der Erpel, dessen jahrzehntelange Jagd nach materiellem Wohlstand, …
… nach irdischem Glück, …
… nach Erfüllung seiner Liebe zur …
… ebenso scheuen …
… wie resoluten Entendame Daisy und …
… nach dem Respekt seiner Neffen Tick, Trick und Track zig-Millionen Zeichentrickfreunde in aller Welt mit Spannung begleiteten, fand seine Stimme 1933.
Ein Stimmenimitator wurde bei Disney eingestellt, obwohl es noch gar keinen Film gab. Der folgte am 9. Juni 1934, und die Fans konnten des Erpels ansichtig werden - bereits ausgewachsen und im nach wie vor zeitlosen Matrosenanzug.
Es waren die US-Zeichner Al Taliaferro und Carl Barks (Foto), die Donald Duck zu dem entwickelten, was er heute noch ist: Zu einer Kultfigur, um die sich eine ganze Subkultur von Donaldisten verschiedener Grade gebildet hat.
Die Kultfigur, die erforscht und gedeutet wurde, und der auch der flüchtige Betrachter ein Schmunzeln meist nicht verweigern kann. Sogar der Brockhaus kommt an dem ewig jungen, ewig streitsüchtigen und ewigen Verlierer nicht vorbei.
Samt Aussprachehilfe "donld dak" würdigt es den Star als "anthropomorph gestalteter Enterich aus der Disney-Produktion", und fährt fort: "Erscheint als Typ des jähzornigen, kleinbürgerlichen Pechvogels, gerade in seinen Schwächen lebensnah."
Der Siegeszug der Ente ging von den Zeichentischen der Disney-Mannschaft rund um die Welt. In Italien heißt sie "Paperino", in Spanien "Pato", in Dänemark "Anders And", in Polen "Kaczor Donald".
In Deutschland trat die Ente 1951 unter ihrem amerikanischen Namen auf. Seither hat allein der Egmont-Ehapa-Verlag fast 9.000 Donald-Geschichten unter die Fan-Gemeinde gebracht.
Und - bei Donald hieße es wohl: Aller Anfang ist schwer - längst ist die Zeit vergessen, als von einer Druckauflage von 300.000 Heften noch 150.000 als Remittenden zurückkamen.
Hätte man sie aufgehoben, (was Donalds ewiger Widersacher, der gnadenlos glückliche Gustav Gans - hier rechts -, wohl gemacht hätte) wären sie heute ein Vermögen wert. Heute gibt es Nachdrucke, die ebenfalls schnell Sammlerwert erreichen.
Donalds Erfolg in Deutschland ist nicht zuletzt ein Erfolg von Erika Fuchs. Die promovierte Kunsthistorikerin übersetzte die Sprechblasen und schuf im Laufe der Jahre eine unverwechselbare Donald-Sprache, …
… die viel subtilen Witz und viele Wortspiele, Alliterationen und Stiledelsteine bietet, die Donalds Abenteuer weit über das Niveau anderer "Groschenheftchen" hinaushebt.
So ist es nicht verwunderlich, dass sich Stars wie Sängerin Christina Aguilera gern mit der Ente schmücken. Und die ist so berühmt, dass ...
... sie sich schon einen Stern auf dem "Hollywood Walk of Fame" verdient hat.
Donald Duck hat sich in den 75 Jahren weit über die rein unterhaltsame Comic-Figur emanzipiert. Pop-Art-Künstler wie Roy Lichtenstein nahmen sich seiner an, sein Konterfei ziert Briefmarken aus aller Welt, und schon 1936 forderte ein Plakat: ...
... "Donald Duck for President". Dazu wird es wohl auch in der Nach-Obama-Zeit nicht kommen, obwohl dieser ja erstmals Schranken vor diesem Amt überwand.
Aber auch jener "letzte Wille", den Donald im "Lied vom rührseligen Cowboy" anstimmt und der da lautet: "Und lieg' ich dereinst auf der Bahre, dann denkt an meine Guitarre und gebt sie mir mit in mein Grab" wird auf absehbare Zeit nicht erfüllt werden.
Helden sterben nicht - sie werden höchstens Geschichte. Viel eher schon könnte die Forderung der Donaldisten aller Welt erhört werden, die auch nach 75 Jahren unüberhörbar lautet: "Donald forever!"
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Der Blockbuster "Avatar – Aufbruch nach Pandora" ist momentan in aller Munde. Der Streifen wurde gerade zum finanziell erfolgreichsten Film aller Zeiten.
Sagenhafte 1,86 Milliarden Dollar hat James Camerons Kinohit bisher weltweit eingespielt. In Deutschland liegt der Film dennoch weit von den Spitzenplätzen entfernt.
Betrachtet man die Besucherzahlen, so haben ganz andere Filme eindeutig die Nase vorn. Hier die Top 20 der in Deutschland wirklich erfolgreichsten Filme.
Platz 20: Im Jahr 2003 schwammen der Clownfisch Nemo und sein Vater Marlin in die deutschen Kinos. Der familiengerechte Animationsfilm "Findet Nemo" ...
... lockte 8,68 Millionen Menschen in die Kinos, deutlich mehr als in den ersten sechs Wochen "Avatar" sahen (6,69 Millionen Menschen, Stand: Ende Januar 2010).
Platz 19: Die Hollywood-Schnulze "Dirty Dancing" traf Ende der achtziger Jahre genau ins Schwarze. 8,7 Millionen Deutsche sahen den Tanzfilm ...
... mit Patrick Swayze und Jennifer Grey, als dieser 1987 in die Kinos kam.
Platz 18: Filmemacher Michael „Bully“ Herbig weiß, worauf seine Landsleute stehen. Die Weltraum-Parodie "(T)Raumschiff Surprise – Periode 1" aus dem Jahr 2004 ...
... wurde dann auch zum insgesamt dritterfolgreichsten deutschen Kinofilm. 9,17 Millionen Deutsche sahen sich den Klamauk auf der großen Leinwand an.
Die bereits aus der TV-Sendung Bullyparade bekannten Gags zündeten auch im Kino und hielten den Film wochenlang in den Besucher-Charts.
Platz 17: "Ice Age" sahen sich im Jahr 2002 "nur" 7,3 Millionen Deutsche an. Für den Nachfolger "Ice Age 2: Jetzt taut’s" strömten 2006 ganze ...
... 8,73 Millionen Deutsche in die Kinos. Der Erfolg veranlasste das US-Studio Twentieth Century Fox zu einer weiteren Fortsetzung: "Ice Age 3: Die Dinosaurier sind los" (2009).
Platz 16: 1993 galt "Jurassic Park" dank aufwändiger Computeranimationen als einer der spektakulärsten Filme. 9,37 Millionen Deutsche sahen sich ...
... die erneut zum Leben erweckten Dinosauerier im Kino an. Auch hier verleitete der große Erfolg zu zwei Fortsetzungen (Bild: "Jurassic Park III", 2001).
Platz 15: Ganze 9,64 Millionen Deutsche sahen sich 1996 an, wie Will Smith in "Independence Day" Jagd auf fiese Aliens macht.
Der von Patriotismus überfrachtete Streifen von Roland Emmerich kam in Deutschland nicht nur wegen des deutschen Regisseurs und der ...
... Darsteller (u.a. auch Jeff Goldblum und Bill Pullman) gut an, sondern auch wegen seiner fantastischen Spezialeffekte.
Platz 14: Im Jahr 2002 kam der zweite "Harry Potter"-Teil in die Kinos. "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" wurde wie die anderen Teile ein ...
... echter Blockbuster. 9,7 Millionen Deutsche sahen sich die Hauptdarsteller Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint erneut in den Kinos an.
Platz 13: Den Trickfilm "Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei" sahen 1977 9,77 Millionen Deutsche. Wegen seines Erfolgs wurde er in einigen Kinos über ein Jahr gezeigt.
Platz 12: "Die Rückkehr des Königs", das Finale der "Herr der Ringe"-Reihe lockte im Jahr 2003 10,4 Millionen Deutsche in die Kinos.
Der Film von Regisseur Peter Jackson wurde - wie die anderen Teile auch - nicht nur zum absoluten Liebling des Publikums. Auch die Kritiker ...
... lobten die fantastische Kino-Saga nach der Vorlage des britischer Schriftstellers J. R. R. Tolkien.
Platz 11: Dieser Film konnte nur in den Achtzigern so erfolgreich werden. "Pretty Woman" eroberte die Herzen der Zuschauer im Sturm. 10,6 Millionen Deutsche sahen ...
... die Liebesgeschichte zwischen dem Finanzmanager Edward Lewis (Richard Gere) und der Prostituierten Vivian Ward (Julia Roberts) im Kino.
Platz 10: "Die zwei Türme", den zweiten Teil der "Herr der Ringe"-Saga, sahen sich 11,1 Millionen Deutsche auf der Leinwand an.
Die Fortsetzung der Geschichte um den Hobbit Frodo Beutlin und seinen Weg zum Schicksalsberg in Mordor ...
... ist sogar noch aufwändiger gemacht als der erste Teil. Dennoch blieb er in Deutschland hinter dessen Erfolg leicht zurück.
Platz 9: Der Disney-Film "Aristocats" konnte die Zuschauer im Jahr 1971 überzeugen. 11,3 Millionen Deutsche sahen sich die Geschichte der französischen Katzenfamilie im Kino an.
Platz 8: Und noch ein besonders erfolgreicher Trickfilm - "Der König der Löwen" rührte im Jahr 1994 die Herzen von 11,33 Millionen Deutschen. Zu dem Erfolg beigetragen ...
... hat auch die Filmmusik von Elton John (u.a. "Circle of Life"), die noch heute regelmäßig im Radio gespielt wird.
Platz 7: Seinen bisher größten Erfolg landete der Filmemacher Michael „Bully“ Herbig im Jahr 2001 mit "Der Schuh des Manitu". Die Karl-May-Parodie ...
... brachte in Deutschland 11,7 Millionen Kinobesucher zum Lachen. Der Streifen ist damit der zweiterfolgreichste deutsche Film seit Ende des Zweiten Weltkriegs.
Die Geschichte um den Abahachi-Indianer Winnetouch (Michael Herbig) und den Cowboy Ranger (Christian Tramitz) inspirierte inzwischen sogar zu einem Musical (Theater des Westens in Berlin).
Platz 6: "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" stürmte im Jahr 2001 die deutschen Kinokassen. 11,8 Millionen Deutsche begleiteten ...
... den Hobbit Frodo Beutlin (Elijah Wood) auf seinen ersten Abenteuern in Mittelerde. 2002 erhielt der von Kritikern hochgelobte Film vier Oscars.
Die beiden Fortsetzungen waren damals bereits in Arbeit. Auch sie wurden später mit lobenden Kritiken und Filmpreisen (u.a. zahlreiche weitere Oscars) überschüttet.
Platz 5: Kaum zu glauben, aber der Hill-Spencer-Westernklamauk "Vier Fäuste für ein Halleluja" (1972) ist tatsächlich der fünfterfolgreichste Kinofilm in Deutschland.
12,15 Millionen Menschen sahen sich den Streifen auf der Leinwand an. Der Film gilt als der beste Streifen der beiden Haudegen.
Platz 4: Mit "Harry Potter und der Stein der Weisen" kamen Harry Potter (Daniel Radcliffe), Hermine Granger (Emma Watson) und Ron Weasley (Rupert Grint) im Jahr 2001 erstmals ins Kino.
Der Streifen lockte 12,5 Millionen vorwiegend junge Deutsche ins Kino und ist mit einem Einspielergebnis von mehr als 976 Millionen Dollar auch der bisher ...
... finanziell erfolgreichste Teil der Kinofilmreihe. Regie führte - wie auch im zweiten Teil - der im Komödien-Fach bekannte Chris Columbus ("Kevin – Allein zu Haus").
Platz 3: Der mit weitem Abstand erfolgreichste deutsche Film kam 1985 in die Kinos. "Otto – Der Film" brachte 14,5 Millionen Deutsche zum Lachen.
Für den namengebenden Komiker Otto Waalkes war es der erste Kinofilm und sofort ein Riesenerfolg - selbst aus Sicht vieler Kritiker.
Vier weitere "Otto"-Filme sollten in den Jahren danach folgen, doch keiner konnte an den überragenden Erfolg des ersten Streifens anknüpfen.
Platz 2: Recht überraschungsarm der zweite Platz. Der Katastrophen-Schmachtstreifen "Titanic" mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in den Hauptrollen ...
... begeisterte 1998 18,1 Millionen deutsche Kinobesucher. Mit der Mischung aus Liebesgeschichte und Schiffsuntergang traf Regisseur James Cameron ...
... genau den Nerv der Zielgruppe, was sich auch finanziell bemerkbar machte. Der Film galt mit einem Einspielergebnis von 1,84 Milliarden Dollar zwölf Jahre lang ...
... als erfolgreichster Kinofilm überhaupt. Jetzt ging dieser Titel jedoch an "Avatar – Aufbruch nach Pandora" - ironischerweise ebenfalls von Regisseur James Cameron.
Unangefochtener Spitzenreiter in Deutschland ist - und bleibt es wohl auch noch einige Zeit - der Trickfilm "Das Dschungelbuch" aus dem Jahr 1968. Der Disney-Streifen mit der Ohrwurm-Musik lockte ...
... inkl. Wiederaufführungen 23,6 Millionen Deutsche in die Kinos. Bisher "verdiente" der Film an den Kinokassen rund 400 Millionen Dollar und gilt damit auch finanziell als einer der Erfolgreichsten.
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Der Starauflauf ist jedes Jahr groß bei der Verleihung der amerikanischen "Golden Globes". Trotz Regen wollten sich auch George Clooney und seine derzeitige Freundin Elisabetta Canalis sowie ...
... Jennifer Aniston und Schauspielkollege Gerard Butler das Event nicht entgehen lassen. Kein Wunder, schließlich gelten die "Golden Globes", die in den Kategorien Film und Fernsehen vergeben werden, …
… als bedeutendste Film-Auszeichnung nach den "Oscars" und als wichtigster Fernseh-Preis nach den "Emmys". Außerdem wird der "Golden Globe" auch als Vorbote für den "Oscar" gehandelt (im Bild: Heidi Klum und Ehemann Seal).
Mickey Rourke musste sich 2009 zwar "nur" mit dem Golden Globe als "Bester Schauspieler" ("The Wrestler") zufrieden geben. Aber manch anderer hielt nach der goldenen Weltkugel ein paar Wochen später auch den Goldjungen in seinen Händen. So wie …
… dieser Herr, der auch der Gewinner des Abends ist: James Cameron freut sich über die Preise "Bester Regisseur" und "Bester Film" in der Kategorie Drama für sein 3D-Abenteuer "Avatar – Aufbruch nach Pandora". Zusammen mit …
… den "Avatar"-Schauspielern Sam Worthington (l.), Zoe Saldana (M.), Sigourney Weaver (r.) und Produzent Jon Landau (2.v.r.) strahlt Cameron (2.v.l.) um die Wette. Vielleicht bekommt Cameron nun bald nach "Titanic" seinen zweiten Oscar?
Zweimal Grund zur Freude auch für den deutschsprachigen Raum: Christoph Waltz präsentiert stolz den Preis als "Bester Nebendarsteller". Für seine Rolle als Nazi in "Inglourious Basterds" wurde der Östereicher bereits mehrfach ausgezeichnet. Aber nie ...
... war der "Oscar" so greifbar nah wie jetzt. Das weiß mit Sicherheit auch Regisseur Quentin Tarantino, der Waltz hier auf der After-Show-Party glücklich in die Arme schließt. Und auch für ihn stehen die Chancen ...
... für den wichtigsten Filmpreis gut: Der österreichische Regisseur Michael Haneke bekam den Golden Globe für den "Besten fremdsprachigen Film" "Das Weiße Band". Die deutsch-österreichische Produktion wird im März 2010 ...
... bei den Oscars für Deutschland ins Rennen um den "Besten ausländischen Film" gehen.
Sie hat schon sechs der goldenen Erdkugeln zuhause, jetzt kommt Nummer sieben dazu: Meryl Streep zeigt stolz ihre Trophäe für "Beste Hauptdarstellerin" im Bereich Musical/Komödie für "Julie & Julia".
Auch sie ist "Beste Hauptdarstellerin", allerdings in der Kategorie "Drama". Für ihre Leistung in dem Film "The Blinde Side" erhielt Sandra Bullock ihren ersten Golden Globe.
Er teilt seinen Erfolg gerne und herzlich mit Ehefrau Susan: Robert Downey Jr. ist in Geberlaune, nachdem er für seine Rolle in "Sherlock Holmes" mit einem Golden Globe als "Bester Schauspieler (Musical/Komödie)" geehrt wurde.
Kultstatus erlangte Jeff Bridges als "Der Dude" in der Komödie "The Big Lebowski". Seinen ersten Golden Globe bekam er jetzt als "Bester Hauptdarsteller" in einem Drama: "Crazy Hearts".
Freut sich, und Nicole Kidman freut sich mit: Newcomerin Mo'nique hält lachend den Preis als "Beste Nebendarstellerin" in ihren Händen. Mit ihrer Rolle in dem Sozialdrama "Precious" feierte die Schauspielern ihren Durchbruch.
Bradley Cooper und Mike Tyson (r.): Der ehemalige Boxprofi hat immer mal wieder Ausflüge in die Schauspielerei unternommen. Jetzt darf er sich als Ensemble-Mitglied von ...
... "The Hangover" über den Preis "Bester Film" im Bereich Komödie/Musical freuen. Umrahmt von den Mitwirkenden präsentiert Regisseur Todd Phillips die Auszeichnung.
"Bester Schauspieler" in einer Fernsehserie: "Dexter"-Darsteller Michael C. Hall. Trotz seiner Krebserkrankung ließ es sich Hall nicht nehmen, den Preis selbst abzuholen. Unter den hier Vorgestellten ist er als TV-Star allerdings der Einzige, der sich ...
... keine Hoffnungen auf den Oscar machen kann. Christoph Waltz allerdings sollte sich besser schon einmal an das Posieren mit goldenen Trophäen gewöhnen!
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In dem epischen Fantasy-Abenteuer "Avatar - Aufbruch nach Pandora" (Kinostart 17. Dezember) entführt Star-Regisseur James Cameron ("Titanic“, "Aliens – Die Rückkehr“, "Terminator“) sein Publikum in eine faszinierende neue Welt.
Gemeinsam mit Jake Sully (Sam Worthington) taucht der Zuschauer in eine fesselnde Story ein und geht auf eine Reise voller Gefahren und Entdeckungen: Vor Jahren wurde Jake Sully schwer verwundet und ist seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. Als ...
... ihm für ein Projekt das Angebot unterbreitet wird, zum weit entfernten Planeten Pandora zu reisen, willigt er schnell ein, um seinem für ihn sinnlos gewordenen Leben zu entkommen. Denn dort erwarten ihn ...
... unvorstellbar schöne und farbenreiche Landschaften aus üppigen Regenwäldern mit fantastischen Pflanzen und Tieren. Doch Pandora ist nicht unbewohnt: ...
Die Na'vis sind die Ureinwohner des Planeten und leben im Einklang mit der Natur, die sie umgibt.
Pandora ist reich an dem für den Menschen sehr wertvollen Rohstoff Unobtainium. Da der Mensch in der Atmosphäre Pandoras nicht existieren kann, wurde ein wissenschaftliches Projekt initiiert, ...
... bei dem genetisch manipulierte Hybride aus menschlicher und Na'vi-DNA erschaffen wurden: die so genannten Avatare. Ein Avatar wird von einem Menschen mental gesteuert, ...
... indem das menschliche Gehirn und die Gefühlsrezeptoren über eine spezielle Technologie mit dem Avatar-Körper verbunden sind.
Leiterin des Projekts ist die Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver), die Jake zunächst skeptisch gegenüber tritt.
Während Jakes Erkundigungen auf Pandora trifft er die junge und schöne Na'vi Frau Neytiri (Zoe Saldana), die ihn sofort fasziniert.
Durch sie lernt er nach und nach das Leben und die Kultur der Na'vis kennen. Doch je mehr Zeit Jake mit den Na’vis verbringt, ...
... desto mehr gerät er in einen Konflikt, mit sich selbst und mit seiner Außenwelt. Er muss sich entscheiden, ...
... auf wessen Seite er steht – in einem Kampf, der über das Schicksal einer ganzen Welt entscheidet.
Für den Soundtrack des Films wird Erfolgskomponist James Horner (Mitte im Bild, u.a. Braveheart, Titanic, Apollo 13) gewonnen. Er schreibt den von Leona Lewis (links im Bild) gesungen Titelsong zum Film "I see you". Rechts ist James Cameron zu sehen.
James Cameron erdenkt die Story zum Film bereits vor 14 Jahren, jedoch fehlen damals die technischen Möglichkeiten zur Umsetzung seiner Vision.
Jetzt, nach vier Jahren aktiver Produktionsarbeit, bietet "Avatar" ein völlig neuartiges Kinoerlebnis. Bis zuletzt arbeiten James Cameron und sein Team fieberhaft am Feinschliff des Films.
Am meisten Zeit nehmen Tonmischung und Spezialeffekte in Anspruch - letztere sind auch der höchste Kostenfaktor des Films, der mit großer Wahrscheinlichkeit teurer wird als alles, was bislang für die große Leinwand produziert worden ist.
Experten schätzen, dass "Avatar" als erster Film überhaupt die Budgetgrenze von 500 Millionen Dollar überschreiten wird.
Regisseur Cameron kann von einer derartigen Kostenexplosion nur Positives abgewinnen: "Das Kinopublikum profitiert davon, wenn die Studios durchdrehen und Unsummen für ihre Filme verpulvern." Soll das Kinopublikum entscheiden, ob Cameron Recht behält.
Video: Kino-Spezial - Avatar - ein Film bricht alle Rekorde
Video: Camerons "Avatar" - Viereinhalb Jahre Produktionszeit
Video: Trailer zum Film - Avatar - Aufbruch nach Pandora

Er gilt als eines der kommenden Kino-Highlights 2010: Tim Burtons "Alice im Wunderland" mit Johnny Depp in der Rolle des verrückten Hutmachers. Bereits seit Wochen wird der Film heftig beworben, Trailer für ihn laufen in den Kinos rauf und runter - schließlich soll der in 3-D gedrehte Streifen nach "Avatar" auch die Begeisterung für das Filmvergnügen der neuen Dimension beim Publikum weiter anheizen. Doch es könnte ganz anders kommen: Wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP meldet, haben Kinos in ganz Europa und den USA "Alice im Wunderland" auf die schwarze Liste gesetzt. Dies bedeutet: Der Film wird nicht gezeigt.

Hintergrund sind dem Bericht zufolge Streitigkeiten um die DVD-Veröffentlichung des Streifens. So soll die Filmgesellschaft Disney, für die Regisseur Burton sein Werk produzierte, den Verkaufsstart der DVD bereits für Juni geplant haben. Die Kinobetreiber sehen damit Absprachen verletzt, wonach zwischen der Ausstrahlung eines Films in den Lichtspielhäusern und der DVD-Veröffentlichung mindestens vier Monate liegen müssen. "Alice im Wunderland" sollte im März in die Kinos kommen.

(N24)

16.02.2010 12:38 Uhr

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