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Schwarze Witwe siegt VW Beetle ist Premio Tuning Car 2012

Zum fünften Mal wurde das Premio Tuning Car des Jahres gewählt. Eine Fachjury und Tausende Tuningfans wählten die drei besten unter 20 veredelten Fahrzeugen aus. Gesiegt hat ein VW Beetle namens "Black Widow".

Zum fünften Mal wurde das Premio Tuning Car des Jahres gewählt. Eine Fachjury und mehr als 5.000 Besucher der Premio-Webseiten wählten die drei besten unter 20 angetretenen Tuningfahrzeugen aus. Neben dem Umbauumfang spielte auch ein stimmiges Gesamtkonzept eine Rolle. Auf den ersten Platz kam ein VW Beetle von 1998, den zweiten Platz belegte ein Skoda Superb und der dritte Rang ging an einen Chevrolet Camaro.

VW Beetle "Black Widow” auf Platz eins

Der VW Beetle stammt aus Kretzschau und gehört Frank Herzog. Das Thema des Umbaus heißt "Black Widow", also "Schwarze Witwe". Vorbild ist ein Harley-Davidson-Chopper im Spinnendesign der Firma Orange County Choppers aus den USA. Per Chiptuning wurde der Zweiliter-Benziner des Beetle von 115 auf 135 PS gebracht. Die Abgasanlage ist ab dem Katalysator Marke Eigenbau, das Endrohr stammt von einer Harley Davidson Fat Boy. Zum Umbau gehören außerdem unter anderem ein Gewindefahrwerk, 20-Zoll-Leichtmetallfelgen von Barracuda mit 225er-Reifen, eine Motorhaube mit Hutze vom Mini Cooper S und ein Einarmscheibenwischer. Das Spinnenthema findet man im Motorraum mit einer entsprechenden Lackierung sowie an den Scheinwerfern wieder. Die Rückleuchten stammen vom 2010er-Modell. Ein Optikpaket in Form von Scheinwerferblenden, Seitenschwellerverkleidungen, einem Heckflügel und einem Dachkantenspoiler rundet das äußere Erscheinungsbild ab.

Black-Widow-Beetle innen noch aufwendiger

Im Innenraum des Beetle "Black Widow" steckt noch mehr Arbeit. So ist die Mittelkonsole nicht mehr wiederzuerkennen. Statt auf einen Tacho schaut der Fahrer auf einen Monitor mit Spinnweben-Look. Spinnen- und Spinnwebenmotive zieren die schwarz-rote Kunstlederausstattung. Ebenso eindrucksvoll sind die CNC-gefrästen Boxenabdeckungen in den Türen und der Kofferraumausbau mit Monitor. Die Pedalerie stammt aus dem Audi TT, am Dachhimmel prangt ein Spinnenmotiv. Das i-Tüpfelchen ist ein aufwendiges HiFi-System mit Komponenten von Clarion, Soundstream/Tarantula und Crunch.

Platz zwei für getunten Skoda Superb

Auch der Zweitplatzierte kann sich sehen lassen. Michael Seigner aus Roth hat für seinen Skoda Superb eine schwarze Lackierung mit Perleffekt gewählt. In den vorderen Kotflügeln sitzen die Kiemen des BMW M3 der Baureihe E46. Am Heck entfielen die Chromdetails, dafür wurde es mit Pinstripes verziert. Das Interieur wurde um Alcantara, LEDs, ein Audiosystem und einen umfangreichen Multimediaumbau angereichert. Nicht weniger als 20 Monitore sind an verschiedenen Stellen platziert worden. Die Sitze wurden mit Audi-S-Line-Leder bezogen. Den Fußraum schmücken eigens angefertigte Maybach-Fußmatten, die mit Svarovski-Schmucksteinen besetzt sind. Luxus-Feeling verströmt auch die Mittelkonsole mit integriertem Champagner-Kühler. In den Radhäusern drehen sich RX Wheels in 19 Zoll im Chrom- und Gold-Look, auf die 235er-Gummis gezogen wurden. Statt der serienmäßigen 180 PS leistet der 1,8-Liter-Turbobenziner des Superb 240 PS. Der Motorraum wurde mit verschiedenen Komponenten veredelt. Die Abgasanlage ist eine Spezialanfertigung. Für die variable Tieferlegung ist ein Airride-Fahrwerk zuständig. Auf den Skoda packte der Besitzer eine Dachbox, die Dachträger sind in Leder gehüllt.

Umgebauter Camaro auf Platz drei

Mit seinem Chevrolet Camaro SS fuhr Michael Thaden als dritter Sieger aufs Treppchen. 406 PS aus einem 6,2-Liter-V8 dürfen durch einen Magnaflow-Sportauspuff röhren. Über eine Brembo Bremsanlage wird der Ami wieder zum Halten gebracht. Für mehr Agilität soll ein KW-Gewindefahrwerk sorgen. Dazu sind Alufelgen in 22 Zoll montiert, die weiß und orange pulverbeschichtet wurden, damit sie besser zum Exterieur passen. Innen blieb der starke Chevy original. Auch wenn der Umbau nicht so aufwendig wie bei den anderen Siegern ausfiel, gefiel der Jury hier das stimmige Gesamtkonzept.

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