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Viele Extras, niedriger Preis Chevrolet Cruze Station Wagon im Test

Dem Astra-Konkurrenten Cruze fehlten bisher die zugkräftigen Motoren. Das ändert sich nun. Wir fuhren den 1.4 Turbo mit 140 PS, eine deutliche Verbesserung gegenüber den alten Saugmotoren.

"Andere Marken haben zum Teil günstigere Autos auf dem Hof", sagt uns Chevrolet-Pressesprecher Rej Husetovic mit erfrischender Ehrlichkeit. "Wir wollen keine Billigheimer sein, doch wer eine gehobene Version des Cruze kauft, kommt ausstattungsbereinigt auf seine Kosten." Der Chevrolet Cruze Station Wagon, die neue Kombiversion des Kompaktwagens, kommt Ende Juli 2012 zu den Händlern. Wir haben die Version mit 1,4-Liter-Turbobenziner bereits getestet.

Zwei neue Motoren aus dem Astra

Im Vergleich zum Astra von Konzernpartner Opel fehlten dem Cruze bislang moderne Motoren. Das bessert sich nun: Zur existierenden Palette - zwei Saugbenziner mit 124 und 141 PS sowie ein Diesel mit 163 PS - kommen nun der 1,4-Liter-Turbobenziner mit 140 PS sowie der 1,7-Liter-Diesel mit 130 PS. Beide kennt man aus dem Astra. Andere Aggregate bleiben Opel vorbehalten, so die 120-PS-Version des 1.4 Turbo oder die neueste Version des 1.4 Turbo, die per Overboost kurzzeitig mehr Drehmoment zur Verfügung stellt. Erst recht gilt das für die Astra-Topmotoren wie den Biturbo-Diesel oder den Zweiliter-Turbobenziner. Auch wenn derzeit für ein Opel-Modell nach dem anderen ein Chevrolet-Äquivalent herauskommt, soll es offenbar doch noch Unterschiede geben.

Schöner Schub im Turbobenziner

Immerhin, im Cruze wird dem alten und etwas matten 1,8-Liter-Saugbenziner nun der etwa gleich starke 1,4-Liter-Turbobenziner zur Seite gestellt. Damit ist der Kombi deutlich besser motorisiert. Vor allem genießt man hier mehr Schwung von unten heraus. Das maximale Drehmoment beträgt ordentliche 200 Newtonmeter und liegt von 1.850 bis 4.900 U/min an. Ein wenig früher könnte es noch losgehen, aber das ist schon Nörgeln auf hohem Niveau. Auch der Standardsprint gelingt mit der hier serienmäßigen Sechsgang-Schaltung schneller: Nach 9,5 Sekunden ist die Tempo-100-Markierung erreicht. Das Maximaltempo liegt bei alltagstauglichen 200 km/h.

Ein Liter Sprit gespart

Im Vergleich zu dem 1,8-Liter-Sauger spart man außerdem einen ganzen Liter Sprit je 100 Kilometer. Denn der Normverbrauch des Cruze Station Wagon 1.4 Turbo beträgt 5,7 Liter auf 100 Kilometer - auch im Konkurrenzvergleich ein guter Wert. Auf den absolvierten Probefahrten zeigte der Bordcomputer mit 7,4 Liter deutlich mehr an, doch das ist bei fast jedem Testfahrzeug so. Beim Spritsparen hilft im Cruze eine Schaltpunktanzeige. Außerdem wird der neue Motor anders als die bekannten Cruze-Aggregate mit Start-Stopp-Automatik ausgeliefert. Eine elektromechanische Servolenkung bringt ebenfalls noch etwas Sparsamkeit, da nur beim Lenken Energie verbraucht wird.

So straff wie die Optik

Laut Chevrolet wurde der Wagen so entwickelt, "dass seine Fahrdynamik mit der sportlichen Erscheinung im Einklang steht." Nun ja, wie ein Sportwagen sieht der Cruze zwar nicht aus, aber das Fahrwerk ist recht straff ausgelegt. So spürt man selbst geringe Unebenheiten im Fahrbahnbelag, was nicht so weit geht, dass man sich gestört fühlt. Dazu passen die Sechsgangschaltung - die Gänge rasten fühlbar ein - und auch die Vordersitze, die erfreulich viel Seitenhalt bieten. Im Innenraum gibt es viele Teile, die an Opel-Modelle erinnern, wie etwa das Lenkrad und die Lenkstockhebel. Die Knöpfe in der Mittelkonsole sind ein wenig zahlreich, aber man findet sich problemlos zurecht. Das Navi braucht zum Berechnen der Route allerdings etwas lang und es zeigt auch keine Tempolimits an.

100 Euro Aufpreis für die Entfernung des Navis?

Das neue MyLink-System konnten wir noch nicht testen. Es ist nur für die Topversion LTZ verfügbar. Gegen 100 Euro Aufpreis ersetzt es das serienmäßige Navi - eine etwas seltsame Aufpreispolitik, denn der Hardwareaufwand dürfte bei der vollwertigen Navigationslösung größer sein. Die Routenführung übernimmt bei MyLink dann die auf dem Handy laufende Software, nur die Karte wird auf dem großen Auto-Display angezeigt. Auch Webradio, gespeicherte MP3-Musik und dergleichen mehr kommt so ins Fahrzeug. Im Fond reicht der Platz im Schrägheck-Cruze auch für mittelgroße Erwachsene aus. Der Kofferraum fasst 500 bis 1.478 Liter - das sind recht typische Werte für einen Golfklassekombi. Der Stauraum ist gut nutzbar, beim Umlegen der Sitze bleibt ein ebener Ladeboden. Störend sind jedoch die zwei Querstreben hinter den Rücksitzen, die vor der Komplettbeladung des Kombis umständlich demontiert werden müssen.

Ab 21.945 Euro

Die Preise für den Cruze Station Wagon 1.4 Turbo beginnen bei 21.945 Euro. Als Alternativen bieten sich beispielsweise der Renault Mégane Grandtour mit 130-PS-Turbobenziner oder der entsprechende Opel Astra Sports Tourer an. Letzterer ist jedoch deutlich schlechter ausgestattet. Denn schon das Basismodell des Cruze-Kombis mit Turbobenziner hat die gehobene Ausrüstung LT+. Diese umfasst neben mehr oder weniger Selbstverständlichem auch in dieser Klasse selten serienmäßige Elemente wie einen Tempomaten, eine Klimaautomatik sowie Parkpiepser hinten, eine Rückfahrkamera und das Radio-Navigationssystem mit Sieben-Zoll-Farbdisplay. Optional gibt es für die Version LT+ allerdings nur die Metallic-Lackierung für 490 Euro.

Wenig Optionen

Wer mehr Komfort will, kann die Version LTZ für 23.245 Euro ordern. Hier kommen noch ein schlüsselloses Zugangssystem, Licht- und Regensensor, eine Teillederausstattung sowie 17-Zoll-Alufelgen hinzu. Optional gibt für diese Version auch das MyLink-System für 100 Euro sowie das Ledersitze und Sitzheizung umfassende Exclusive-Paket für 1.900 Euro. High-Tech-Extras wie moderne Fahrerassistenzsysteme, Xenonlicht oder dergleichen sucht man in der Preisliste vergeblich.

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