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Hoch hinaus für Rolls-Royce Phantom 2 von 1930 schwebt zum Berggipfel

Vermutlich staunten auch die Bergziegen nicht schlecht, als sie dieses Spektakel sahen: Ein Rolls-Royce Phantom 2 aus dem Jahr 1930 wurde unter einer Seilbahngondel auf den 2.502 Meter hohen Säntis-Gipfel befördert.

Vermutlich staunten auch die Bergziegen nicht schlecht, als sie dieses Spektakel sahen: Ein Rolls-Royce Phantom 2 aus dem Jahr 1930 wurde unter einer Seilbahngondel auf den 2.502 Meter hohen Säntis-Gipfel in der Ostschweiz befördert. Dort wird die Nobelkarosse in einer Ausstellung zu sehen sein. Der Transport aus dem Rolls-Royce-Museum im österreichischen Dornbirn zum Gipfel war logistisch äußerst anspruchsvoll.

Starker Schneefall führte zu Verschiebungen

Vom Museum führte der Transport via LKW auf die Schwägalpe und im Anschluss von der Talstation der Säntisbahn mittels Schwebebahn auf den Berggipfel. Den Rolls an die Gondel zu hängen, gestaltete sich dabei als äußerst schwierig. Der Schwerpunkt des 2,5 Tonnen schweren Briten lag so hoch, dass eine Stabilisierung gegen seitliches Verrutschen notwendig war. Die tiefen Temperaturen waren eine weitere Herausforderung, nicht nur für die Menschen, auch für das Material. So versagten Kettenzüge bei minus 15 Grad Celsius und mussten ausgetauscht werden. Aufgrund der Umstände dauerte der Transport von der Talstation auf den Gipfel einen vollen Tag.

Schneehöhen von einem knappen Meter

Für optimale Bedingungen war unbedingte Windstille erforderlich. Der Spezialtransport musste aufgrund starker Schneefälle zweimal verschoben werden. Schneemengen von etwa einem Meter Höhe gestalteten das wahnsinnige Manöver besonders aufwendig. Am Ende ist der Phantom 2 unbeschädigt am Gipfel angekommen. Dort ist er zwischen dem 21. Dezember 2012 und dem 21. April 2013 als Teil der Ausstellung "Museen rund um den Säntis - auf dem Säntis" zu sehen.

Cabrioaufbau vom Kutschenbauer

Der ausgestellte Phantom 2 hat eine spannende Geschichte. Das Chassis des Gipfelstürmers wurde von F.H. Royce konstruiert und im englischen Rolls-Royce Werk in Derby gebaut. H.J. Mulliner, einer der bedeutendsten Kutschenbauer seiner Zeit, fertigte den imposanten Aufbau in Form eines zweitürigen Cabriolets.

Rund 1.000 Exponate im Museum

Das Rolls-Royce Museum in Dornbirn besteht seit 1982. Rund 1.000 Exponate, darunter bis zu 80 Fahrzeuge, sind dort ausgestellt. Der überwiegende Teil der Fahrzeuge stammt aus den 1920er und 1930er Jahren und war meist in Besitz bekannter Persönlichkeiten. So auch das berühmteste Fahrzeug, ein Phantom 3 von Queen Mum mit dem Baujahr 1936.

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