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Nie wieder Starthilfe? GTÜ testet acht Batterieladegeräte

Wer dem Batterie-Exitus im Winter vorbeugen will, dem empfehlen sich Ladegeräte für die heimische Steckdose. Diese halten die Batterie fit und kosten nicht die Welt. Die GTÜ hat acht Batterielader getestet.

Der Winter ist die Jahreszeit, in der Autobatterien am häufigsten ihren Geist aufgeben und Pannenhelfer deswegen Hochkonjunktur haben. Heckscheiben-, Stand- und Sitzheizung verbrauchen zusätzlich zu all den anderen "Stromfressern" oft mehr Energie, als die Lichtmaschine liefern kann. Hinzu kommt: Bei Temperaturen um minus 18 Grad können die Stromspeicher nur noch etwa die Hälfte ihrer normalen Kapazität bereitstellen. Wer dem Batterie-Exitus vorbeugen will, dem empfehlen sich Ladegeräte zum Anschluss an die heimische Steckdose. Diese halten die Batterie über Jahre hinweg topfit und kosten nicht die Welt. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat acht Batterielader zu Preisen zwischen 45 und 125 Euro getestet.

Teuerstes Modell auf dem letzten Platz

Testsieger wurde das schwedische Modell CTEK MXS 5.0, das in Deutschland von Kunzer vertrieben wird. Es erreichte im GTÜ-Vergleich die höchste Punktzahl, gefolgt vom ebenfalls sehr empfehlenswerten JMP 4000. Auf den weiteren Plätzen liegen der Reihenfolge nach das empfehlenswerte Bosch C3 und das GYS Tech 3800. Als zufriedenstellend beurteilten die Tester das Cartrend MP 3800 und die 4 Load Charge Box 3.6. Waeco Perfect Charge IU 6 und das teuerste Modell im Test, das Einhell BT-BC 30, beendeten den Vergleich abgeschlagen auf den letzten Plätzen.

Ladeverhalten als wichtigstes Kriterium

25 Einzelbeurteilungen in sechs großen Kapiteln hatten die Testkandidaten zu durchlaufen. Unter anderem gehörten eine Sichtprüfung, die Bewertung der Bedienung und des Funktionsumfangs sowie der Preis zum Programm. Wichtigstes Einzelkriterium war jedoch die Qualität des Lade- und Ladeerhaltungsverfahrens. Dabei geht es unter anderem darum, die Akkus möglichst schonend bis zur Ladeschlussspannung aufzuladen, eine Nachladephase einzuleiten und dann in einen Erhaltungsmodus zu wechseln, welcher die Batterie stets bei optimaler Leistungsfähigkeit hält. In dieser Kategorie konnten nur die Geräte CTEK MXS 5.0 sowie JMP 4000 überzeugen.

Härtetest in der Kältekammer

Die beiden Topgeräte von CTEK und JMP, aber auch das Cartrend MP 3800 auf Platz 5 eigneten sich am besten für den Langzeitbetrieb am Akku, beispielsweise für das Überwintern von Batterien in Motorrädern oder Oldtimern. Allerdings versagte Cartrend genauso wie die sechstplatzierte 4 Load Charge Box 3.6 beim Kältetest im Tiefkühlmodus von minus 20 Grad. Die GTÜ-Prüfer stellten nach mechanischer Belastung zum Teil Brüche an Kabeln und Klemmen fest. Das kostete den beiden Kandidaten das Prädikat empfehlenswert.

Tiefst entladene Batterien als Herausforderung

Universell einsetzbare Batterielader sollten sich hinsichtlich der Ladeleistung an unterschiedliche Batteriegrößen und verschiedene Akkutypen anpassen lassen. Das beherrschten die besseren Geräte im Test allesamt. Allerdings schafften es nur die beiden Testsieger CTEK und JMP auch tiefst entladene Batterien mit einer Restspannung um die drei Volt wieder zum Leben zu erwecken.

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