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Koreanische Kraftspritze Wird der Kia Pro_Cee`d GT zum GTI-Schreck?

Bislang galten die Fahrzeuge von Kia vor allem als bezahlbar, allerdings nicht wirklich als fahrdynamisch. Das soll sich jetzt ändern. Den Anfang macht der Pro_Cee`d GT mit 204 PS.

Woran denken Sie bei der Marke Kia? Sieben Jahre Garantie. Stimmt. Preiswerte Technik in recht ansprechender Verpackung? Stimmt auch. Heiße Sportmodelle mit scharfer Leistung? Fehlanzeige. Bis jetzt zumindest, denn Kia gibt nun nicht nur bei den Verkäufen Gas. Der Cee'd und sein dreitüriger Bruder Pro_Cee'd wurden zum Kraftsport geschickt, um als GT-Version bei den so genannten "hot hatches" vom Schlage eines VW Golf GTI mitzumischen. Ist das Ergebnis tatsächlich heiß oder eher lauwarm?

Ordentlich Druck

Ermöglicht wird das bislang unbekannte Feuer unter der Haube durch eine neue Generation von Turbobenzinern mit Direkteinspritzung namens T-GDI. Es gibt sie in Hubraumstufen zwischen einem und zwei Liter, ihre Leistung reicht von 100 bis 245 PS. Während die kleineren Ausgaben als sukzessive Ablösung für die zwar soliden, aber wenig spritzigen Saug-Ottos gedacht sind, befeuert der 1,6 Liter mit 204 PS jetzt das neue Oberhaupt der Cee'd-Familie. Seine Exzellenz GT der Erste hat für seinen Auftritt einen recht dezenten Jogginganzug gewählt. Markante Details sind ein neu gestalteter Kühlergrill und die Tagfahrlichter mit jeweils vier LED-Spots im Stoßfänger. Anders als etwa beim VW Golf sind beim Cee'd sowohl Dreitürer als auch Fünftürer stark unterschiedlich gestaltet. Während der fünftürige GT seinen Nerz eher nach innen trägt, passt das extravagante Design des Dreitürers besser zur sportlichen Note. Klar, Optik ist immer Geschmackssache: Wir finden aber, gerade in Rot macht der Pro_Cee'd GT ordentlich was her. Sowohl bei der Länge (4,31 Meter) und beim Radstand (2,65 Meter) bestehen übrigens keine Unterschiede zwischen Pro und Cee'd.

Nur nicht übertreiben

Ziemlich dezent ist die Optik des Innenraums. Weder Knallfarben noch inflationäre Aluleisten sind dort angesagt. Im ersten Moment wähnt man sich in einem Basis-Cee'd, ehe das Auge die roten Nähte an den Türverkleidungen und den Sitzen erspäht. Hinzu gesellen sich diverse Klavierlack-Applikationen und ein GT-Emblem im Lenkrad, das war es aber auch schon. So viel Zurückhaltung kann durchaus gefallen, doch weitere rote Akzente würden das Ganze aufwerten und zudem vom teilweise recht schlichten Kunststoff ablenken. Ganz und gar nicht schlicht sind die bequemen Recaro-Sportsitze vorne, die stets serienmäßig an Bord sind. Das Cockpit gibt in Sachen Bedienung kaum Rätsel auf, doch ein paar Knöpfe weniger am Lenkrad könnten nicht schaden. Einer von ihnen ist mit "GT" beschriftet. Was er wohl macht? Lenkung und Fahrwerk schärfen? Weit gefehlt: Mit ihm wechselt der Fahrer zwischen zwei Tachoansichten auf dem zentralen Sieben-Zoll-Display. Einmal die klassische Version mit virtueller Nadel, zum anderen ein Digitaltacho mit diversen Zusatzanzeigen im Playstation-Stil. Als da wären: Kühlwassertemperatur, Drehmoment und Druck des Turboladers. Gar nicht so bedrückend wie befürchtet ist die Atmosphäre im Fond des Pro_Cee'd GT. Auch Erwachsene können hier menschenwürdig sitzen, durch die kleinen seitlichen Schießscharten ist die Aussicht freilich sehr mau. Ohne Fehl und Tadel ist der Kofferraum, Werte zwischen 380 und 1.225 Liter gehen voll in Ordnung.

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