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Das Schweigen der Lämmer Unterwegs im neuen Range Rover Sport

Ohne mit der Wimper zu zucken, rollen wir durch Bäche und wühlen uns durch fiesen Schlamm. Doch die Neuauflage des Range Rover Sport kann auch ganz anders: Mehr Dynamik dank einer Aluminium-Diät.

So hatten wir uns das mit der Spritzigkeit beim neuen Range Rover Sport nicht vorgestellt: Gemächlich rollen wir durch einen Bach auf dem legendären Testgelände Eastnor Castle von Land Rover. Ziemlich gelangweilt betrachten mehrere Schafherden unser wildes Offroad-Treiben. Für die walisischen Wollknäuel sind halb versenkte Range Rover Sport vermutlich nichts Besonderes. Für uns schon, hätten wir doch derartige Kraxel-Künste eher einem Defender zugetraut. Merke: Selbst wenn hinten "Sport" dransteht, muss sich ein Land Rover im Gelände beweisen können.

Es lebe der Sport

Doch der Reihe nach: Bereits seit 2005 wurde dem mächtigen Range Rover ein etwas kleinerer und flacherer Bruder mit dem Zusatz "Sport" an die Seite gestellt. Mit Erfolg: 380.000 Fahrzeuge wurden bislang weltweit verkauft. Parallel zum Modellwechsel des großen Range Rover wird nun auch der Sport-Range erneuert. Wichtigster Unterschied: Während die erste Generation noch auf dem Land Rover Discovery basierte, dient jetzt der Range Rover als Grundlage. Mit diesem teilt sich der Sport die Aluminium-Karosseriearchitektur, durch deren Hilfe er rund 400 Kilogramm weniger auf die Waage bringt. Klingt zwar toll, aber die verbliebenen 2,1 Tonnen sind immer noch kein Pappenstiel. Trotzdem besteht der Sport zu 75 Prozent aus eigenständigen Teilen. Was sind die weiteren Unterschiede? Der Range Rover Sport ist 15 Zentimeter kürzer und fünf Zentimeter niedriger als der klassische Range. Keine Unterschiede gibt es bei der Breite (1,98 Meter) und dem Radstand (2,92 Meter). Optisch müssen wir schon zweimal hinschauen, um beide Modelle auseinander zu halten. An den Rückleuchten und den leicht protzig wirkenden Luftauslässen in der Motorhaube ist der Range Rover Sport auszumachen. Ansonsten wirkt das Design sehr gelungen, speziell beim Sport könnte die Devise lauten: Liebling, ich habe den Evoque aufgepumpt.

Blick von oben

Innen setzt sich der positive Eindruck fort: Steile Karosseriesäulen sorgen für eine gute Sicht nach draußen und viel Platz über der Frisur. Raum ist mehr als genug da, auf Wunsch baut Land Rover sogar eine versenkbare dritte Sitzreihe ein. Hier weist der Hersteller aber selbst darauf hin, dass diese Möbel eher für Kinder und Jugendliche geeignet sind. Wir entern lieber das Cockpit. Entern passt hier ausnahmsweise einmal, denn man besteigt den Range Rover Sport, um dann eine Aussicht wie im zweiten Stockwerk zu genießen. (Sozialneidisch formuliert: Wir hier oben, ihr dort unten.) Die extrem breite Mittelkonsole trennt Fahrer und Beifahrer beinahe in zwei verschiedene Postleitzahlgebiete. Auf ihr thront ein normaler Automatikwählhebel im Gegensatz zum Drehknopf des Range Rover. Alles Weitere ist aus dem "großen" Range bekannt: Die üppige Ledertapezierung sorgt gemeinsam mit schweren Metall-Applikationen für ein sehr edles Ambiente, kein Vergleich zum bereits nicht gerade spartanisch ausgestatteten Vorgänger.

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