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Elektro-Power Venturi VBB-3 soll das schnellste E-Auto werden

Geräuschlos mit über 600 km/h über einen Salzsee brettern und dabei einen neuen Rekord für Elektroautos aufstellen. Das ist ein Abenteuer und der Plan des Venturi-Teams aus Monaco für dieses Jahr.

Dass Elektroautos nicht zwingend dem Klischee von lahmen Weltverbesserer-Kisten entsprechen müssen, zeigen nicht nur das Model S von Tesla oder die Fahrzeuge der Formel-E, sondern auch das Team von Venturi aus dem Fürstentum Monaco. Es will 2016 auf den Salzseen im amerikanischen Bonneville den Rekord für das schnellste Elektroauto der Welt aufstellen. Sogar Fürst Albert ist begeistert.

Ein Auto mit fast 3.000 PS

Das stärkste Elektroauto weltweit soll mit knapp 3.000 PS und 2.800 Newtonmeter über 600 km/h schnell werden. Unterstützt wird das Venturi-Team dabei von 25 jungen Studenten der Ohio State University, die das Fahrzeug mitentwickeln und warten. Bereits 2010 konnte die Truppe einen Rekord für elektrisch angetriebene Fahrzeuge aufstellen, als der VBB-2.5 mit 495 km/h über den Salzsee raste. 2016 soll nun der VBB-3 zum Rekordversuch antreten.

Ein Fahrzeug mit dem cW-Wert eines Streichholzes

Die technischen Daten des VBB-3 klingen abenteuerlich: Bei einer Länge von knapp zwölf Meter ist das Stromlinienfahrzeug mit einem cW-Wert von 0,13 gerade einmal einen Meter breit. 2.000 Batteriezellen in acht Paketen versorgen das Gefährt mit Energie, die über ein Kabelsystem von 5,6 Kilometer Länge verteilt wird. Die Zellen sind dabei auch für das sehr hohe Fahrzeuggewicht von 3,2 Tonnen verantwortlich, allein 1,6 Tonnen fallen auf die Batterien.

Neben dem Engagement bei den Höchstgeschwindigkeitsrennen auf den Salzseen von Bonneville tritt Venturi auch als Hersteller in der neuen Formel-E an. Das Team verspricht sich einen Technologietransfer zwischen den beiden Serien, der nicht zuletzt auch in die Produktion eines Elektroautos für die Straße münden könnte. Schließlich wurde Venturi 1984 von ehemaligen Alpine-Mitarbeitern gegründet.

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