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Ferrari liftet den FF zum GTC4Lusso Neue Optik, mehr Leistung und ein kryptischer Name

Passend zum Genfer Autosalon 2016 kümmerte sich Ferrari um den hauseigenen Schrägheck-GT und verpasste ihm für den Messeauftritt nicht nur die typischen Modernisierungsmaßnahmen.

Seit 2011 ist der viersitzige Ferrari FF in seiner aktuellen Form auf dem Markt? Und was passiert einem in der Regel, wenn die Markteinführung einige Jahre zurückliegt und man ein Auto ist? Genau, man wird geliftet. Passend zum Autosalon 2016 in Genf (3. bis 13. März) kümmerte sich auch Ferrari um den hauseigenen Schrägheck-GT und verpasste ihm für den Messeauftritt nicht nur die typischen Modernisierungsmaßnahmen.

Neuer Name, neue Optik

Der Ferrari FF hört ab sofort auf den Namen GTC4Lusso. Die etwas eigenwillige Kreation besteht aus historischen Elementen wie "GTC" und "Lusso" und der Zahl "4", die für die Anzahl der Sitze steht. Doch auch optisch gibt es Unterschiede zum FF: Obwohl die Gesamtform unangetastet blieb, spendierte Maranello neue Scheinwerfer. Am Heck finden sich erstmals seit dem Ferrari 612 Scaglietti, der von 2004 bis 2010 gebaut wurde, vier Rückleuchten wieder. Darüber hinaus überarbeitete Ferrari den Grill (er hat jetzt integrierte Lufteinlässe) und arbeitete die Sicken und Kanten deutlicher raus.

Mehr Leistung und mehr Technik

Der GTC4Lusso kombiniert unter seiner Fastback-Karosse den aus dem Vorgänger bekannten Allradantrieb mit der Allradlenkung aus dem F12. Dazu gesellt sich die neueste Version der Side-Slip-Control aus dem 488 GTB. Die Leistung des 6,3-Liter-V12-Saugmotors wurde von 660 auf 690 PS angehoben. Das maximale Drehmoment beträgt fortan 697 Newtonmeter und ist von 1.750 bis 5.750 Touren verfügbar. Der Topspeed hat sich gegenüber dem FF nicht verändert. Er liegt bei 335 km/h. Dafür geht der neue GTC4Lusso ab sofort in 3,4 Sekunden auf Tempo 100 (0,3 Sekunden schneller als vor dem Facelift).

Auch mehr Komfort soll es geben

Die maximal vier Passagiere nehmen in einzelnen Sportsitzen Platz. Ein Manko am alten FF war das etwas kleine Infotainment-System. Hier schafft ein neues und schickes 10,3-Zoll-Touchdisplay Abhilfe. Relativ einzigartig bleibt der Bildschirm für den Beifahrer im Armaturenbrett. Hierüber kann sich der Mitfahrer oder die Mitfahrerin aktuelle Fahrzeugdaten anzeigen lassen.

Preise

Was der geliftete FF kosten soll, hat der Hersteller bislang noch nicht bekannt gegeben. Da der Vorgänger mit rund 260.000 Euro in der Ferrari-Preisliste geführt wird, ist davon auszugehen, dass der Nachfolger nicht unbedingt unter dieser Marke liegen wird. Ohne Sonderausstattung versteht sich.

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