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Dekra-Report 2016 Mit diesen Gebrauchten machen Sie nichts falsch

Im aktuellen Gebrauchtwagenreport zeigt die Dekra, welche alten Modelle die niedrigste Mängelquote beim TÜV aufweisen. Auf den Spitzenplätzen stehen gleich zwei deutsche Modelle.

Der Audi A6 (Modelljahr 2011) ist der strahlende Sieger im heute vorgestellten Dekra-Gebrauchtwagenreport 2016. Auf dem zweiten Platz landete die E-Klasse von Mercedes-Benz (Modelljahr 2009), Dritter wurde mit dem Q5 (Modelljahr 2008) ein weiteres Audi-Modell. Allen dreien gemeinsam ist die niedrigste Mängelquote ihrer Klasse bei der Hauptuntersuchung, im Volksmund TÜV-Prüfung genannt.

Wie schon in den Vorjahren schnitten deutsche Fabrikate damit generell besser ab als die Importmarken. Die Bewertungen des Dekra-Reports basieren auf den Ergebnissen von rund 15 Millionen Hauptuntersuchungen an 427 Automodellen in den vergangenen zwei Jahren. Der Report teilt die untersuchten Autos in neun Fahrzeugklassen vom Kleinwagen bis zum Transporter und in drei Laufleistungsklassen ein – bis 50.000, 50.000 bis 100.000 und 100.000 bis 150.000 Kilometer.

Die Laufleistung ist der entscheidende Faktor

"Die Laufleistung eines Fahrzeugs ist aus unserer Sicht entscheidender für dessen Mängelanfälligkeit als sein Alter", sagt der für das Prüfwesen zuständige Geschäftsführer der Dekra Automobil GmbH, Dr. Gerd Neumann. Kennzahl für die Bewertung ist der Dekra-Mängelindex (DMI), der den Anteil von Fahrzeugen ohne relevante Mängel in Beziehung zur Zahl der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln (Verweigerung der Prüfplakette) setzt.

Für die Auswertung wurden ausschließlich gebrauchtwagenspezifische Mängel erfasst, beispielsweise an lichttechnischen und elektronischen Komponenten, Lenkung und Radaufhängung oder am Bremssystem. Nicht in die Wertung flossen typische Wartungsdefizite wie abgefahrene Reifen, verschlissene Wischerblätter oder überalterte Verbandskästen ein.

"Unser Gebrauchtwagenreport versteht sich nicht zuletzt auch als Kaufberatung für Gebrauchtwagen-Interessenten", erläutert Neumann. "Er informiert detailliert über die typischen Mängel eines bestimmten Modells und setzt dieses Fahrzeug in Relation zu weiteren Modellen des jeweiligen Marktsegments."

131 Modelle für den schmalen Geldbeutel

Als Sieger ihrer Fahrzeugklassen profilierten sich Toyota Yaris (Kleinwagen), Honda Civic (Kompaktklasse), Volvo S 60/V 60 (Mittelklasse), Mercedes-Benz CLS (Obere Mittel- und Oberklasse), Mercedes-Benz SLK (Sportwagen), Mercedes-Benz M-Klasse (SUV/Geländewagen)) und Mercedes-Benz B-Klasse (Vans). Im Querschnitt durch sämtliche Fahrzeugsegmente und Laufleistungsklassen belegten deutsche Modelle 18 der insgesamt 27 Podiumsplätze. Von den Importfabrikaten schafften es vier Japaner, drei Franzosen und zwei Schweden.

Neu im aktuellen Dekra-Report ist eine Sonderauswertung von Oldtimern. Sie listet Fahrzeugmodelle auf, die vor über 30 Jahren auf den Markt kamen und damit H-Kennzeichen tragen dürfen, aber dennoch in großen Stückzahlen auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu finden sind. Eine weitere Sonderauswertung enthält die sogenannten Volumenklassiker, die es schon lange nicht mehr als Neuwagen gibt, aber noch in großer Zahl als Gebrauchte. Sie sind vor allem für Käufer mit schmalem Geldbeutel interessant, die hier einen Überblick über 131 Modelle erhalten.

Alle Ergebnisse des Dekra-Gebrauchtwagenreports im Detail sind online unter www.gebrauchtwagenreport.com zu finden.

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