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Tuning: Der ACL2 von AC Schnitzer M235i mit besserem Leistungsgewicht als 911 GT3 RS

"AC" statt "M"? Frevel? Nein, denn was die Tuningfirma jetzt mit einem BMW M235i angestellt hat, dürfte sogar argwöhnischen Freunden der "Freude am Fahren" die Kinnladen nach unten fallen lassen ...

"AC" statt "M"? Für manch BMW-M-Fan mag das nach Frevel klingen, doch was die Tuningfirma AC Schnitzer jetzt mit einem BMW M235i angestellt hat, dürfte sogar argwöhnischen Freunden der "Freude am Fahren" die Kinnladen nach unten fallen lassen. Vorhang auf für den ACL2, der seine Publikumspremiere auf den Autosalon in Genf (3. bis 13. März 2016) haben wird.

Mehr PS pro Kilo als ein Porsche 911 GT3 RS

Um die Leistungsdaten des M235i gebührend zu steigern, entfernte die Aachener Firma den Serienmotor und ersetzte ihn durch ein M4-Triebwerk. Dieser wurde mit einer einen neuen Steuergerätprogrammierung samt Vmax-Aufhebung, einem optimierten Carbon-Ansaugtrakt, einer Downpipe und einem neuen Abgassystem versehen. Jetzt schickt der kleine Stufenheck-BMW 570 PS und 740 Newtonmeter Drehmoment an die Hinterachse. Das Leistungsgewicht gibt AC Schnitzer mit 2,54 Kilogramm pro PS an. Zum Vergleich: Ein Porsche 911 GT3 RS kommt auf 2,99 Kilogramm.

M4-Achsen mit Clubsportfahrwerk

Auf der Geraden beschleunigt der ACL2 3,9 Sekunden auf Tempo. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 330 km/h. Mit Drexler-Sperre (25 bis 95 Prozent) in der Hinterachse soll es aber nicht nur geradeaus sehr zügig werden, auch flotte Kurvenfahrten sollen möglich sein. Die Serienachsen mussten für M4-Technik mit einem Clubsportfahrwerk von AC Schnitzer weichen. In Schach gehalten wird die Tachonadel des Konzeptfahrzeuges übrigens durch eine Sechskolben-Festsattel-Bremsanalage mit 400 Millimeter großen Carbon-Keramik-Bremsscheiben vorne und einer Vierkolben-Bremsanlage mit 380-Millimeter-Scheiben hinten.

Auch optisch kein M235i von der Stange

Auch optisch macht das in grün-schwarz lackierte Tuningobjekt klar, dass es sich nicht mehr um einen M235i von der Stange handelt. Auffällige Anbauteile - die gleichzeitig die Aerodynamik verbessern sollen - wie eine neue Frontschürze mit Splitter und Spoiler, der Heckdiffusor, der Heckflügel und eine neue Motorhaube sind stets aus Carbon gefertigt. AC Schnitzer verbaut außerdem mächtige Kotflügelverbreiterungen, die das Fahrzeug um insgesamt 140 Millimeter verbreitern.

Alu- und Leder-Innenausbau

Im Innenraum kommen ebenfalls die üblichen Tuning-Maßnahmen zum Tragen: Gesessen wird auf Carbon-Rennschalen mit schwarz-grünem Nappaleder und Leder in Carbon-Optik. Gelenkt wird mit einem Drei-Speichen-Sport-Lenkrad. Mit einem Kontrolldisplay hat man die Öltemperatur, die Ansauglufttemperatur oder den Ladedruck im Blick. Freunde von Aluminium können sich auf Pedale, Fußstütze, Schaltknauf und Handbremsgriff in diesem Material freuen.

Verkäufliche Teile, unverkäufliches Auto

Kommen wir zur alles entscheidenden Frage: der Frage nach dem Preis. Da es sich beim ACL2 um ein Konzeptfahrzeug handelt, ist dieses Einzelstück leider unverkäuflich. Doch viele der am Auto präsentierten Umrüstungen sind für die BMW-2er-Reihe bei AC Schnitzer erhältlich.

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