Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Passwörter veröffentlicht 35.000 Twitter-Konten gehackt

Die Zugangsdaten von tausenden Twitter-Konten sind auf einer Website veröffentlicht worden. Der Internet-Kurzbotschafen-Dienst prüft derzeit, wie die vertraulichen Daten ins Internet gelangten.

Der Internet-Kurzbotschafen-Dienst Twitter ist offenbar Opfer von Kriminellen geworden. Im Internet wurden tausende Benutzernamen mit den dazugehörigen Passwörtern veröffentlicht, wie das Unternehmen auf Twitter selbst mitteilte. Die betroffenen Nutzer wurden demnach informiert, ihre alten Passwörter sind ungültig.

Die Zugangsdaten von 35.000 Twitter-Konten seien auf der Filesharing-Website Pastebin.com zugänglich, teilte Twitter mit. Hinzu kämen 20.000 weitere Einträge, bei denen es sich offenbar um Wiederholungen handele. Zudem tauchten in den Listen auch Konten auf, die für Spam genützt würden oder deren Zugangsdaten falsch seien.

Betroffene Twitter-Nutzer erhielten den Angaben zufolge eine Aufforderung, ein neues Passwort festzulegen. Das alte Passwort ist damit gesperrt. Das Unternehmen aus San Francisco versprach zudem zu prüfen, wie die vertraulichen Daten ins Internet gelangen konnten.

Twitter will nicht Daten eines Aktivisten preisgeben

Währenddessen wehrt sich Twitter gerichtlich dagegen, die Daten eines Nutzers an US-Behörden übergeben zu müssen. Ein Gericht in den USA hatte geurteilt, die Daten des Twitter-Kontos eines Aktivisten der Bewegung Occupy Wall Street müssten offengelegt werden. Daten im Internet seien nicht real und genössen daher nicht den gleichen Schutz wie physisches Eigentum.

Twitter legte am Montag vor Gericht Einspruch dagegen ein. Mit dem Offenlegen der Nutzerdaten würde das Unternehmen nach eigenen Angaben gegen Bundesrecht genauso wie gegen Gesetze von US-Bundesstaaten und Kommunen verstoßen. Unterstützung erhielt das Unternehmen von der US-Bürgerrecht-Organisation American Civil Liberties Union (ACLU). Sie lobte die harte Haltung von Twitter und kritisierte, die Behörden versuchten in letzter Zeit verstärkt, an Internetdaten von Bürgern zu gelangen.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Artikel kommentieren

Bitte loggen Sie sich ein, um Kommentare zu schreiben.

Login

Artikel als "Nickname" kommentieren:

Noch 800 Zeichen

Leserkommentare ()
Weitere Kommentare anzeigen ()