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Smartphones im Visier Cyberkriminelle lieben Android

Mobil Surfen liegt im Trend - auf den Zug sind inzwischen auch die Cyber-Kriminelle aufgesprungen. Die Angreifer nehmen sämtliche Endgeräte ins Visier - besonders Android-Geräte sind gefährdet.

Mit Viren, Schnüffelsoftware und anderen Schadprogrammen werden inzwischen alle mit dem Internet verbundenen Endgeräte attackiert. Das ist einer der auffälligsten Trends, den der Virenspezialist Kaspersky Lab in seiner Jahresstatistik für 2012 ermittelt hat. "Macs, Smartphones oder Tablets werden mittlerweile ebenso attackiert wie der herkömmliche PC", erklärte Costin Raiu, Forschungsdirektor bei Kaspersky Lab. "Insgesamt konnten wir 2012 einen starken Anstieg von Angriffen gegen alle beliebten Software-Umgebungen verzeichnen."

Über das Jahr haben die Antiviren-Spezialisten über ihre Schutzprogramme mehr als 1,5 Milliarden webbasierte Angriffe abgewehrt, und damit das 1,7-fache des Vorjahres. Mehr als 3 Milliarden infizierte Dateien wurden identifiziert. Täglich würden 200 000 neue Schadprogramme entdeckt.

Auch Apple ein beliebtes Angriffsziel

Bei den Smartphones steht vor allem Googles Android im Visier der Angreifer. Die Android-Plattform sei eindeutig zum beliebtesten mobilen Angriffsziel für Cyberkriminelle avanciert, so die Experten. 99 Prozent der entdeckten mobilen Schadprogramme hätten sich gegen diese Plattform gerichtet. Die Zahl der Schädlinge versechsfachte sich demnach gegenüber 2011 auf 35 000.

Für Apples Betriebssystem MacOS X sei der "Mythos der Unverwundbarkeit" in diesem Jahr endgültig entzaubert worden. Einer der "aufregendsten Entdeckungen" war für die Spezialisten von Kaspersky das Botnetz Flashback, das rund 700 000 Apple-Rechner umfasste. Die Experten hätten überdies 30 Prozent mehr Signaturen für verschiedene Mac-Trojaner gefunden als noch im Vorjahr.

Botnetz-Betreiber nutzen Java-Schwachstellen

Das Botnetz Flashback sei zwar schon Ende 2011 aufgetaucht, aber erst im April wurde es richtig "berühmt". Die über Flashback gekaperten Rechner wurden zu einem Netz zusammengeschlossen und verbreiteten darüber zum Beispiel Spam-Nachrichten. Die Schwachstelle wurde von Apple wieder geschlossen. Ähnlich wie bei vielen anderen Schädlingen nutzte das Botnetz eine Schwachstelle der Programmiersprache Java aus.

Java, ursprünglich von Sun Microsystems entwickelt und seit der Übernahme von Oracle vertrieben, gilt den Experten von Kaspersky als "beliebtestes Angriffsfläche für Cyberkriminelle im Jahr 2012". Auf Java sei die Hälfte aller Attacken entfallen, die mit Hilfe einer Schadsoftware Schwachstellen in Programmen ausnutzen. An zweiter Stelle rangiert der Reader für PDF-Dokument von Adobe mit 28 Prozent aller Angriffe.

Gemessen am prozentualen Anteil des Infektionsrisikos gehen Anwender in Deutschland beim Surfen im Netz nur ein mittleres Risiko ein. Russland steht dagegen zusammen mit weiteren ehemaligen Staaten der Sowjetunion an der Spitze. Zu den Ländern, die am wenigsten infizierte Dateien auf den Rechnern der Anwender aufwiesen, zählten Dänemark, Japan, Finnland, Schweden und die Tschechische Republik. Deutschland kommt auf den neunten Platz.

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