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Mark Zuckerberg unter Druck Facebook, uncool und ärgerlich

Das dürfte Mark Zuckerberg gar nicht gefallen. US-Forscher haben herausgefunden: Wer Facebook häufig nutzt, wird unglücklich. Eine zweite Studie ist für den Konzerngründer weitaus gefährlicher.

Zuletzt gab es bei Facebook nur positive Nachrichten. Überarbeitete Chronik, neue Teilen-Funktion, geglücktes Börsen-Comeback: Das soziale Netzwerk hat sich längst zu einem professionellen Konzern entwickelt, der vor allem seinen Aktionären gefallen will; der Spaß der Nutzer rückt langsam in den Hintergrund. Zwei neue Studien dürften bei Facebook-Gründer Mark Zuckerberg nun für erhebliche Kopfschmerzen sorgen.

So haben US-Forscher herausgefunden, dass Nutzer, die sich regelmäßig bei dem Netzwerk anmelden, auf Dauer unglücklich sind. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität von Michigan. "Oberflächlich betrachtet hat Facebook den unschätzbaren Vorteil, das grundlegende menschliche Bedürfnis nach sozialem Kontakt zu befriedigen", sagte Studienleiter Ethan Kross zur Online-Fachzeitschrift "Plos One".Tatsächlich habe eine intensive Nutzung des Netzwerk aber das Gegenteil zur Folge. 

Zwei Wochen lang untersuchten die Forscher die Auswirkungen der Facebook-Nutzung auf das Wohlbefinden von 82 jungen Erwachsenen. Diese bekamen fünf Mal am Tag eine Textnachricht ("Wie fühlst Du Dich zurzeit?") auf ihre Smartphones zugeschickt. Nach vierzehn Tagen stand fest: Je häufiger die Teilnehmer Facebook nutzten, desto schlechter wurde ihre Laune.

Woher dieser Zusammenhang kommt, konnten Kross und seine Kollegen nicht herausfinden. Die sozialen Netzwerke seien eine sehr junge Technologie. "Wir kratzen immer noch an der Oberfläche", sagte Kross.

Frühere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass möglicherweise die zahlreichen Aktivitäten der Facebook-Freunde zu Neid und Minderwertigkeitsgefühlen beim jeweiligen Nutzer führen könnten. Die Untersuchung der Universität von Michigan konnte das jedoch nicht bestätigen.

Teenager verlieren Interesse an Facebook

Die durch die Nachrichten und Updates der Freunde (möglicherweise unterbewusst) ausgelösten Gefühle könnten allerdings der Grund für ein zweites Studienergebnis sein: Immer mehr US-Teenager verlieren das Interesse an Facebook. Das hat eine Umfrage des angesehenen PEW-Instituts ergeben. Als Gründe nannten die Jugendlichen unter anderem die Wut über die zu häufigen Updates ihrer Freunde und die Tatsache, dass sich immer mehr ältere Menschen bei Facebook anmelden. Facebook wird uncool - das dürfte Mark Zuckerberg wohl besonders schwer im Magen liegen.

Dazu verbringen die US-Teenager immer mehr Zeit bei anderen Netzwerken. Trotzdem liegt Facebook bei der Nutzung (77 Prozent) immer noch deutlich vor Twitter (24 Prozent), Instagram (11 Prozent), Myspace (7 Prozent), Tumblr (5 Prozent), Google Plus (3 Prozent) und Pinterest (1 Prozent).

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