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Studie sieht schwarz Facebook wird 80 Prozent seiner Nutzer verlieren

Facebooks Aufstieg war rasant. Doch wie wird sich das soziale Netzwerk in den kommenden Jahren entwickeln? Zwei Forscher wagen eine Prognose, die Mark Zuckerberg nicht gefallen dürfte.

Die Zukunft von Facebook vorherzusagen ist schwer. Noch nie hat es ein Online-Netzwerk gegeben, das so erfolgreich war. Dennoch haben sich zwei Doktoren der Ingenieurswissenschaften der Universität Princeton an die Aufgabe gemacht und ein wissenschaftliches Modell erstellt, das die Entwicklung Facebooks in den nächsten Jahren skizziert. Darüber berichtet "Dailydot.com".

Dafür wandelten die Forscher ein Modell um, das die Verbreitung von ansteckenden Krankheiten vorhersagt und wendeten dieses auf Facebook an. Die Studie kommt zu einem extremen Ergebnis: Denn die Kurve, die Wissenschaftler für das soziale Netzwerk errechneten, zeigt, dass Facebook bis 2017 80 Prozent seiner Nutzer verlieren wird. Die User-Kurve beginnt bereits 2015 steil bergab zu gehen - also schon im nächsten Jahr.

Google Trends und MySpace zu Rate gezogen

Die Wissenschaftler glauben, dass der Gipfel von Facebooks Beliebtheit bereits 2012 erreicht wurde. Wenn ihr Modell korrekt ist, dann schrumpft das soziale Netzwerk schon jetzt. Für ihre Berechnungen nutzen die Forscher Google Trends, um zu sehen, wie viele Suchanfragen auf Google für Facebook in den letzten Jahren gestellt wurden und verglichen ihre Zahlen mit der Entwicklung des Online-Musik-Netzwerks MySpace.

Die Wissenschaftler sind in ihrem Fazit alles andere als optimistisch: "Facebook wird in den nächsten Jahren einen rapiden Rückgang erleben, und 80 Prozent seiner Nutzer zwischen 2015 und 2017 verlieren", schreiben sie in ihrer Abhandlung.

Doch selbst wenn sich diese Prognose bewahrheitet, wird Facebook, die Online-Supermacht, wohl wissen, wie sie darauf reagieren kann. Das soziale Netzwerk konzentriert sich schon jetzt auf Dienste wie Instagram oder Messenger. Auch eine News-App namens Paper, die vom Konzern gerade entwickelt wird, deutet darauf hin, dass Facebook bereits neue Wege sucht, um nicht nur von seinem sozialen Netzwerk abhängig zu sein.

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