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Taxifahrer protestieren gegen neue App Die Angst vor den neuen Schwarztaxis

Wer unkompliziert von A nach B kommen möchte, braucht keine Taxi-Nummer mehr. Mit einer neuen App bieten ausschließlich private Autofahrer freie Plätze an. Die Taxifahrer halten das für illegal.

Die deutschen Taxiunternehmen reagieren empört auf den Deutschland-Start einer App für die Suche nach privaten Fahrdienstangeboten. Über das Smartphone-Programm werde eine "rechtswidrige gewerbliche Personenbeförderung" organisiert, erklärte der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband am Dienstag in Frankfurt am Main. Der Verein gehe davon aus, dass die Behörden einschreiten und entsprechende Bußgelder verhängen werden.

Die App Uberpop ist nach Angaben des Herstellers, des US-Start-ups Uber, seit Dienstag auch in Berlin nutzbar. Mit dem Programm können sich Privatleute als Fahrer anbieten, sofern sie einen Führerschein haben und eine Überprüfung von Uber bestehen, wie der Europachef des Unternehmens, Pierre-Dimitri Gore-Coty der "Berliner Zeitung" vom Dienstag sagte. Ein Taxischein sei nicht notwendig. Wer mit der App eine Fahrt bucht, soll demnach 20 Prozent weniger bezahlen als für ein normales Taxi.

Der Vorsitzende des Taxiverbands Berlin-Brandenburg, Detlev Freutel, sagte der Zeitung, das Angebot sei - ebenso wie eine ähnliche App namens WunderCar - illegal. "Wenn gegen ein Entgelt befördert wird, braucht es eine Konzession", sagte er. Auch Freutel erwartet ein Einschreiten der Behörden. Das Personenbeförderungsgesetz besagt, dass jemand, der andere Menschen gegen Geld zum Beispiel mit dem Auto befördert, eine Genehmigung haben muss, wenn das Entgelt die Betriebskosten der Fahrt übersteigt.

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