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Ungeheuerlicher Fund Monster von Loch Ness auf Apple Maps entdeckt?

Für seinen Kartendienst Maps erntete Apple viel Spott. Doch jetzt dreht sich der Wind. Denn das Monster von Loch Ness wurde auf dem gescholtenen Kartendienst erspäht. Oder ist alles nur ein Fake?

Mit der Einführung seines Kartendienstes Maps setzte sich Apple zunächst gehörig in die Nesseln. Nutzer lachten über gewellte 3D-Ansichten, falsch platzierte Ortschaften, Bahnstationen oder Restaurants sowie Fehler in Städtenamen. Google rieb sich natürlich genüsslich die Hände. So musste Apple-Chef Tim Cook die Verbannung des Rivalen aus dem App Store zurücknehmen. Doch nun könnte Apples Kartenversion seinem Rivalen erstmals selbst ein Schnippchen geschlagen haben.

Denn die Daily Mail berichtet, dass das sagenumwobene Monster von Loch Ness nun in Apple Maps aufgetaucht ist. In einer Satellitenaufnahme des iOS-Kartendienstes schwimmt eine rund 30 Meter lange und mit zwei mutmaßlichen Seitenflossen recht mächtig anmutende Gestalt durch den See in Schottland. Die Karte ist auch tatsächlich abrufbar: Nutzer müssen lediglich "Loch Ness, Inverness, Scotland" in die Maps-Suchmaske eintippen, heranzoomen und schon erscheint das Monster.

Bedanken kann sich Apple gleich bei zwei Entdeckern. Die selbsternannten Nessie-Fans Peter Thain und Andy Dixon haben die iOS-Aufnahmen unabhängig voneinander gesichert. "Ich bin durch Zufall darauf gestoßen. Mein erster Gedanke war: Das ist das Monster", sagt Dixon gegenüber der "Daily Mail". Das Foto schickte er an den "Offiziellen Loch Ness Monster Club".

Alles nur ein Fake?

Über sechs Monate hat der Verein die Aufnahme nach eigenen Angaben analysiert. Schatten und Wellenbewegungen wurden akribisch überprüft. Selbst mit Schiffskapitänen und Bootsunternehmen wurde angeblich gesprochen, um eventuelle Schiffsrouten auszuschließen. "Es kann kein Boot sein, weil es keinen Rumpf gibt. Es ist etwas unter der Wasseroberfläche. Wenn es kein geheimes U-Boot ist, ist es wahrscheinlich Nessie", befindet Klub-Präsident Gary Campbell gegenüber der "Mail".

Das Ungeheuer von Loch Ness gehört neben dem Yeti wohl zu den bekanntesten Sagengestalten, die regelmäßig von Spaziergängern gesichtet werden, dessen tatsächliche Existenz aber nie belegt wurde. Laut der Internetseite "lochnesssightings.com" wurde "Nessie" bis heute insgesamt 1038 gesichtet, seit 18 Monaten wäre es das erste Lebenszeichen.

Gut möglich aber, dass es sich bei der Satelliten-Sichtung um ein Fake handelt. Denn fraglich bleibt, warum die Gestalt in Apples Kartenversion zu sehen ist, nicht aber auf Google Maps. Im Juni will der iPhone-Konzern mit der Präsentation des iOS 8 auf dem WWDC eine neue Version seines Kartendienstes vorstellen. Im Zuge der Vorab-Vermarktung könnte Apples Marketing-Abteilung also ähnlich des Samsung-Coups bei der diesjährigen Oscar-Verleihung – Moderatorin Ellen DeGeneres brach mit dem aktuellen Galaxy S5 aufgenommenen Selfie alle Retweet-Rekorde – das Mysterium des Monsters von Loch Ness aufgegriffen haben, um den Hype über die iOS-Generation zusätzlich zu pushen. "Think different" – es würde zu Apple passen.

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