Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Apple iPhone 7 Cupertino ändert wieder einen Anschluss

Apple hat erste Details zum iPhone 7 veröffentlicht. Das neue Smartphone soll noch dünner werden. Bei einer anderen Änderung droht allerdings ein Aufschrei der Nutzer.

Als Apple mit der Einführung des iPhone 5 den bisherigen breiteren Dock-Connector durch den Lightning-Anschluss ersetzte, gab es einen riesigen Aufschrei bei vielen Apple-Nutzern.

Alles Zubehör, das auf den alten Standard setzte, wurde mit einem Mal unbrauchbar, wollte man zu dem neuen Modell wechseln. Der alte Dock-Connector war sogar in vielen Autos fest eingebaut.

Der Kopfhöreranschluss ragt tiefer in das Gehäuse des iPhone 6s hinein als der Lightning-Connector. (Foto: REUTERS)

Bei der Einführung des kommenden iPhones könnte es nun erneut einen Aufschrei geben. Wieder soll ein lange gewohnter Standard abgeschafft werden. Doch dieses Mal ist es einer, den Nutzer schon seit den 80er-Jahren kennen: den Kopfhöreranschluss, genauer gesagt der 3,5-mm-Klinkenstecker – eine technologische Institution sozusagen.

Auch interessant: Apple kauft Spezialisten für Erkennung von Emotionen

Doch für den kalifornischen Technikkonzern scheint das keine Rolle zu spielen. Gerüchte über ein Aus des Anschlusses kursieren – gestreut von asiatischen Zulieferern – bereits seit Längerem. Jetzt gibt es diese Informationen aber auch durch Quellen direkt aus den USA. Die Wirtschaftsseite "Fast Company" berichtet beispielsweise über Aussagen von Insidern, dass die Kopfhörer künftig über den Lightning-Connector an das kommende Apple-Smartphone angeschlossen werden.

Welche Art von Kopfhörern dem iPhone dann beiliegen wird, ist allerdings unklar. Apple könnte laut Insidern Exemplare beilegen, die den neuen Standard akzeptieren, oder einen Lightning-Adapter, der den Anschluss von alten Kopfhörern weiterhin ermöglicht.

Anschluss-Reduktion als Apples Credo

Bereits beim neuen dünneren MacBook hat Apple auf zahlreiche Anschlüsse verzichtet. Dort findet sich nur noch ein USB-C-Anschluss, mit dem auch das Gerät aufgeladen oder an Bildschirme angeschlossen werden kann. Darüber hinaus bringt das MacBook aber auch noch einen Kopfhöreranschluss mit.

Doch im Gegensatz zum iPhone hat der Laptop dafür auch noch genug Platz. Die nächste Smartphone-Generation von Apple soll dagegen noch dünner werden. Ein weit in das Gehäuse hineinreichender Klinkenstecker belegt in dem Gerät wichtige Zentimeter mit einem veralteten Standard, der nicht unbedingt nötig ist.

Auch interessant: Apple Music hat über 10 Millionen Abo-Kunden

Stattdessen könnte Raum frei werden, um zum Beispiel die Technik für kabelloses Laden unterzubringen. Andere Android-Smartphones verfügen über diese Funktion schon längst. Und mit weniger Anschlüssen am Gerät könnte das iPhone auch effektiver vor Wasser geschützt werden – ein Feature, das viele Nutzer sicherlich lieben würden.

Online-Petition gegen den Wegfall der "Klinke"

Aktuell gibt es allerdings viele iPhone-User, die die Abschaffung des Kopfhöreranschlusses überhaupt nicht begrüßen. Auf der Online-Petitionsseite "Sum of us" haben knapp 227.000 Nutzer für den Erhalt des Standardanschlusses unterschrieben. Sollte Apple die Änderung wirklich durchsetzen, würden Tonnen von Elektronikmüll anfallen und Neukäufe getätigt werden, die überhaupt nicht notwendig wären, heißt es auf "Sum of us".

Auch interessant: Kommt mit dem iPhone 7 die Revolution?

Der Kopfhörerbranche dürfte Apples Ankündigung hingegen keine Probleme bereiten. Kabellose Bluetooth-Exemplare gehören seit Langem zum Portfolio der Hersteller.

Die US-Technikseite "The Verge" erwartet außerdem, dass Firmen, die eng mit Apple zusammenarbeiten, eigene Kopfhörer mit dem Lightning-Anschluss herausbringen dürften. Das wären Master & Dynamic, Bang & Olufsen und Bowers & Wilkins. Von Philips und Harman gibt es bereits erste Produkte. Der Vorteil, ohne nerviges Kabel Musik zu hören, ist damit aber wieder dahin.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.