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1,2 Milliarden Euro für Browser Opera Chinesisches Konsortium will Internetbrowser kaufen

Lange wurde gesucht: Der Betreiber des Internetbrowsers Opera, das norwegische Unternehmen Opera Software, hat nun für sich einen möglichen Käufer gefunden.

Ein Konsortium um den chinesischen Investmentfonds Golden Brick Silk Road habe ein Angebot von 10,5 Milliarden Kronen (1,2 Milliarden Euro) vorgelegt, teilte Opera Software am Mittwoch in Oslo mit. Der Aufsichtsrat empfahl den Aktionären, das Angebot anzunehmen. Ein Teil von ihnen willigte bereits ein.

Opera Software hatte nie ein Geheimnis aus seiner Suche nach einem Käufer gemacht. Am Freitag war der Handel mit Opera-Aktien an der Börse in Oslo mit Blick auf eine bevorstehende Mitteilung zum möglichen Verkauf ausgesetzt worden.

Nun erklärte der Konzern, mit dem chinesischen Konsortium einen Käufer gefunden zu haben. Neben Golden Brick Silk Road gehören mehrere andere chinesische Firmen dazu, darunter das auf Mobilspiele spezialisierte Unternehmen Beijing Kunlun Tech und die Cybersicherheitsfirma Qihoo 360. Mit dem Geschäft könnte sich Opera also Zugang zum riesigen chinesischen Markt verschaffen.

Das Angebot von 71 Kronen pro Aktie liege 56 Prozent über dem Durchschnittskurs der vergangenen 30 Tage, erklärte das Unternehmen. Großaktionäre, die rund 33 Prozent der Unternehmensanteile hielten, hätten das Angebot bereits akzeptiert. Der Aktienkurs schoss am Mittwoch nach der Wiederaufnahme des Handels um 41 Prozent auf 69 Kronen nach oben.

Opera ist der weltweit am fünfthäufigsten genutzte Browser nach dem Internet Explorer von Microsoft, Mozilla Firefox, Google Chrome und Safari von Apple. 281 Millionen Menschen nutzen laut Opera den Browser auf ihren Mobilgeräten.

Der norwegische Eigentümer schreibt rote Zahlen. 2015 halbierte Opera Software aber den Verlust auf 28,4 Milliarden Dollar. Grund waren vor allem günstige Währungseffekte, wie das Unternehmen mitteilte.

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