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Sicherheitscheck nach Pakistan-Anschlag Facebook entschuldigt sich nach Panne

Wieder hat Facebook mit seinem Sicherheitscheck Ärger angezogen. Für den Anschlag in Lahore bot das Netzwerk zwar die Funktion an - aus Versehen aber in einem Umfang, der jeden Rahmen sprengte.

Nach dem blutigen Taliban-Anschlag auf Christen im pakistanischen Lahore hat es eine Panne beim Sicherheitscheck des Online-Netzwerks Facebook gegeben: Nicht nur Facebook-Nutzer in Lahore, sondern auch in Brüssel, Honolulu, Kairo oder Hongkong wurden am Sonntag aufgefordert, ihren Freunden mitzuteilen, dass sie in Sicherheit sind.

Facebook sprach von einem "Fehler" und entschuldigte sich bei allen Nutzern, die die Benachrichtigung irrtümlich erhielten.

Mit dem Sicherheitscheck können Facebook-Nutzer in Sekundenschnelle ihren sämtlichen Kontakten mitteilen, dass sie in Sicherheit sind. Ursprünglich wurde die Anwendung für Naturkatastrophen entwickelt.

Wie schon nach den Anschlägen in Brüssel aktivierte Facebook den Sicherheitscheck auch nach dem Attentat in Lahore. "Bedauerlicherweise" sei die Benachrichtigung diesmal aber nicht nur an Nutzer am Anschlagsort verschickt worden, bestätigte das Unternehmen. An einer Lösung des Problems werde gearbeitet.

Am Sonntag hatte sich ein Selbstmordattentäter in einem gut besuchten Park von Lahore, in dem viele Christen Ostern feierten, in die Luft gesprengt. Unter den mindestens 72 Toten und 230 Verletzten sind auch zahlreiche Kinder. Zu dem Anschlag in der pakistanischen Metropole bekannte sich die Taliban-Gruppierung Jamaat-ul-Ahrar.

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