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Panorama Ziege und Meier unter Druck - Derby in Duisburg

Bei Fortuna Düsseldorf steht die Null, Arminia Bielefeld hat gerade mal drei Punkte auf dem Konto - die beiden Fußballlehrer der Krisenclubs stehen trotzdem nicht zur Debatte.

«Eine Trainerdiskussion lassen wir erst gar nicht aufkommen», stellte Fortunas Sportvorstand Wolf Werner klar. Auch in Bielefeld genießt der glücklose Christian Ziege vor dem 7. Spieltag der 2. Bundesliga das volle Vertrauen seiner Chefs. Die Geduld der Vereine in dieser Saison ist bemerkenswert: In der vergangenen Spielzeit waren zum gleichen Zeitpunkt bereits drei Trainer ihren Job los.

Der Fast-Durchmarsch in der vorigen Saison ist Geschichte, nach sechs Niederlagen in Folge droht der Fortuna die Rückkehr in die dritte Liga. «Wir stecken voll im Abstiegskampf», gestand Trainer Meier vor der Samstagspartie bei Aufsteiger VfL Osnabrück. Der 52-Jährige ist aber fest von den Qualitäten seiner Mannschaft überzeugt. «Die Mannschaft lebt und wird die Wende schaffen», versichert Meier. Wann Sascha Rösler den Düsseldorfern helfen kann, ist noch ungewiss. So gut wie sicher ist aber, dass der derzeit arbeitslose Ex- Gladbacher verpflichtet werden soll.

In Bielefeld setzt sich Trainer Ziege nach dem schlechtesten Saisonstart (fünf Niederlagen, ein Sieg) seit 23 Jahren selbst unter Erfolgsdruck. «Es darf alles passieren, nur nicht gegen Paderborn verlieren», sagte der ehemalige Bundesligaprofi vor dem Westfalenderby am Freitag beim SC Paderborn. Ziege bewahrt Ruhe, «denn ich habe andere Situationen erlebt, in denen man wirklich von Druck sprechen kann. Im Derby haben wir die Möglichkeit, den Bock in die richtige Richtung zu stoßen».

Die Rückendeckung aus der Chefetage hat Ziege, aber nach dem peinlichen 0:1 zuletzt gegen Aue ist eine weitere Pleite nicht erlaubt. «Das Derby in Paderborn wird vor allem aus wirtschaftlicher Sicht für uns richtungweisend sein», sagt Aufsichtsratsmitglied Ulf Bosse angesichts der finanziell angespannten Lage, «bei einer Niederlage droht die Gefahr, dass Sponsoren aus dieser Region sich von Arminia abwenden können».

Gut Lachen haben derzeit Rot-Weiß Oberhausen und Aufsteiger Erzgebirge Aue. «Dass wir Verfolger von Topfavorit Hertha BSC sind, macht uns allen Spaß», weist Trainer Hans-Günter Bruns auf die gute Stimmung bei RWO hin. Den guten Saisonstart will er nicht überbewerten, aber im Derby beim MSV Duisburg hofft der Tabellendritte auf eine weitere Überraschung. Trotz Traumstarts und Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen bleibt man auch in Aue realistisch. Mit dem seit drei Spielen sieglosen FC Augsburg kommt ein angeschlagener Gegner am Sonntag ins Erzgebirge.

Spitzenreiter Hertha BSC freut sich aufs Montagsspiel gegen Alemannia Aachen. Wenn es nach Kapitän Andre Mijatovic geht, ist Berlin auf dem Weg zurück in die Bundesliga kaum mehr zu stoppen. «Wir haben das Unternehmen zweite Liga angenommen und mittlerweile weiß jeder, um was es geht. Ich denke, wir sind bereit für den nächsten Schritt», sagt der Kroate.

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