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Panorama Zehntausende bewerfen sich in Spanien mit Tomaten

Fast 40.000 Spanier und Touristen aus aller Welt haben sich im ostspanischen Ort Buñol bei Valencia wieder die traditionelle Tomatenschlacht geliefert. Fünf Lastwagen karrten 120 Tonnen Tomaten ins Zentrum der 10.000-Einwohner-Stadt. Die Teilnehmer der Schlacht klaubten sie umgehend auf und bewarfen sich damit gegenseitig. Viele von ihnen waren schon Stunden vorher eingetroffen und hatten sich die Wartezeit mit Sangria-Trinken vertrieben.

Seit internationale Medien über das Fest berichten, nehmen immer mehr Menschen an der "Tomatina" teil. Dieses Jahr bot die Stadt sicherheitshalber 200 Polizisten und Beamte des Zivilschutzes sowie zwei Polizeihubschrauber auf.

Die häufig mit nacktem Oberkörper kämpfenden Schlachtteilnehmer wurden angewiesen, die Tomaten vor dem Wurf zu zermatschen, um Verletzungen zu vermeiden. Sie sollten alte Sachen anziehen und möglichst feste Schuhe tragen, um in der Tomatensoße nicht auszurutschen. Außerdem erging der Rat, Schwimmbrillen aufzusetzen, weil die Säure der Tomaten den Augen zusetze.

"Es war eine Explosion. Ich fühle mich wie in einer Tomatensuppe", sagte der 30-jährige US-Tourist Grady Helmann. Die Tradition der "Tomatina" entstand angeblich in den 40er Jahren bei einem Streit zwischen Freunden, in dessen Verlauf sich diese mit Tomaten bewarfen. Das Fest findet seither jedes Jahr am letzten Mittwoch im August statt.

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