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Panorama Tornado bringt Leben in Rom zum Erliegen

Ein Tornado mit heftigen Blitzen und Donner hat das Leben in Rom zum Erliegen gebracht. In der italienischen Hauptstadt musste wegen der Wassermassen am Vormittag eine der beiden U-Bahn-Linien komplett geschlossen werden, auf der anderen fiel der Verkehr auf der Hälfte der Strecke aus. Allerdings ließen die Behörden die einzelnen Stationen bewusst geöffnet, um den Einheimischen und Touristen angesichts des heftigen Regens trockene Fluchtorte zu bieten.

Auf vielen Straßen floss das Wasser nicht mehr ab, im Zentrum bildeten sich regelrechte "Stadtteiche", in denen Busse und Autos steckenblieben. Die ganze Stadt war wie leergefegt, auch Fußgänger trauten sich nicht auf die überfluteten Gehwege.

Durch die Wassermassen wurde mindestens ein Mensch getötet. Feuerwehrleute entdeckten in einer im Keller eines Hauses gelegenen Wohnung die Leiche eines älteren Mannes, der offensichtlich ertrank. Angesichts der Auswirkungen des Tornados sprach Bürgermeister Gianni Alemanno von einer "Naturkatastrophe". Zugleich kritisierte er die Wetterdienste, die nicht ausreichend gewarnt hätten.

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