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Nach Entführung "Anonymous" drohen Drogenkartell

"Anonymous" legt sich mit einem mexikanischen Drogenkartell an. Nach der Entführung eines ihrer Mitglieder droht die Hacker-Gruppe mit der Veröffentlichung von Informationen über das Kartell.

Die Mitglieder der Hacker-Gruppe "Anonymous" schrecken offenbar auch vor einem mexikanischen Drogenkartell nicht zurück. In einem Internetvideo verlangte die Gruppe die Freilassung eines mutmaßlich vom Zeta-Drogenkartell in Mexiko entführten Mitglieds der Gruppe. Andernfalls würden die Identitäten von Polizisten, Journalisten und anderen Personen enthüllt, die für die Drogenbande arbeiten sollen, drohten die Hacker. Am Sonntag wurden auf Twitter verstärkt Zweifel geäußert, die das Vorhaben als zu gefährlich bezeichneten. Am Montag teilten zwei Internetseiten, die für sich in Anspruch nehmen, für Anonymous zu sprechen, mit, der Plan würde mit aller Vorsicht weiter vorangetrieben.

Die USA haben unterdessen einen riesigen Drogenring zerschlagen. Bei insgesamt drei Razzien nahm die Polizei 76 mutmaßliche Schmuggler fest, die jeden Monat Drogen im Wert von 33 Millionen Dollar (23,5 Millionen Euro) über die Grenze und durch die Wüste des US-Staates Arizona in die USA geschmuggelt haben sollen. Die US-Einwanderungs- und Zollbehörde und die Polizei präsentierten am Montag auf einer Pressekonferenz zahlreiche Waffen und beschlagnahmte Drogen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Schmuggler mit der mächtigsten mexikanischen Drogenorganisation, dem Sinaloa Kartell, zusammenarbeiteten. Insgesamt sollen über mehrere Jahre 1,5 Millionen Kilogramm Marihuana, 9.000 Kilogramm Kokain und 4.500 Kilogramm Heroin in die USA geschmuggelt worden sein. Die Festnahmen seien das Ergebnis einer 17 Monate dauernden Ermittlung namens "Operation Pipeline Express".

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