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Panorama NABU warnt vor Einsatz von Laubbläsern in Gärten

Die Naturschutzorganisation NABU hat vor den Folgen des Einsatzes von Laubgebläsen und -saugern in Gärten gewarnt. Mit ihrem starken Luftstrom verwüsteten die Geräte die oberen Bodenschichten und raubten vielen Tieren die Überwinterungs- und Lebensgrundlage, erklärte der Vorsitzende des hessischen NABU-Landesverbands, Gerhard Eppler, in Wetzlar.

Laubsauger rissen nicht nur Blätter, sondern auch Insekten und Regenwürmer fort, erklärte Eppler. Das nehme Vögeln oder Igeln die Nahrungsgrundlage und störe zudem die Zersetzung von Pflanzenresten zu fruchtbarem Humus. Auch Pflanzensamen im Erdreich fielen ihnen zum Opfer. Darüber hinaus habe Laub im Garten eine wichtige Funktion, da Igel, Mäuse und andere Tiere darunter vor Kälte geschützt überwintern. Auch Pflanzen brauchten die isolierende Schicht.

Der NABU appellierte an Gartenbesitzer und Stadtgärtnereien, auf Laubsauger und -bläser zu verzichten und lieber zu Besen und Rechen zu greifen oder das Laub auf Beeten und Rabatten liegen zu lassen. Sinnvoll sei es auch, Laub- und Reisighaufen anzulegen, um Tieren Verstecke zu bieten, riet der Verband.

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