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Panorama Deutsche wollen bei Weihnachtsgeschenken sparen

Stuttgart (dpa) - Sparen, und das ausgerechnet bei den Weihnachtsgeschenken? Einer Befragung zufolge will die Mehrheit der Deutschen in diesem Jahr genau das tun. Durch die Schuldenkrise seien viele Verbraucher verunsichert, heißt es.

Die Deutschen wollen einer Studie zufolge in diesem Jahr bei den Weihnachtsgeschenken sparen. Durchschnittlich plane jeder Verbraucher, Geschenke im Wert von 213 Euro zu kaufen. Beim Fest 2010 seien es noch 233 Euro gewesen, teilte Ernst & Young in Stuttgart mit. Als Grund sieht die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft eine wachsende Verunsicherung der Menschen wegen der europäischen Schuldenkrise.

Die Zurückhaltung ziehe sich durch alle Alters- und Einkommensstufen. Besonders deutlich fällt sie bei den sogenannten Best Agern aus: Die 56- bis 65-Jährigen wollen ihre Ausgaben um fast ein Viertel reduzieren. Für die repräsentative Studie wurden Ende Oktober 2000 Erwachsene befragt.

Gewinner der Geschenke-Liste sind die Buchhändler. 62 Prozent der Konsumenten wollen Bücher auf den Gabentisch legen (Vorjahr: 58 Prozent). Im Schnitt will jeder Verbraucher 26 Euro für Lesestoff ausgeben, drei Euro mehr als Weihnachten 2010. In den meisten anderen Produktgruppen sei dagegen mit rückläufigen Umsätzen zu rechnen. Für Kleidung sind demnach zum Beispiel 24 Euro eingeplant (2010: 26 Euro), für Spielwaren 20 Euro (21 Euro) und für Unterhaltungselektronik 16 Euro (19). Gutscheine sollen dieses Mal einen Durchschnittswert von 40 Euro (44) haben.

Zwar wollen die Konsumenten beim Geschenkekauf nach wie vor das meiste Geld in Fachgeschäften ausgeben - mit 100 Euro fällt die Summe aber deutlich geringer aus als im Vorjahr (132 Euro). Dagegen steigen die Ausgaben im Internet auf 40 Euro (36 Euro) sowie in Kaufhäusern und Einkaufszentren auf 50 Euro (40 Euro).

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