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Panorama Neue Kampagne zum Schutz der Tiger in Südostasien

Die internationale Polizeiorganisation Interpol hat in Südostasien eine neue Kampagne im Kampf gegen die Wilderei von Tigern gestartet. Die 13 Länder, in denen es noch wildlebende Tiger gibt, sollen dabei besser im Vorgehen gegen die Wilderei koordiniert werden.

Ein Mitarbeiter der Behörde sagte auf der Interpol-Jahresversammlung in Hanoi, sollte der Tiger aussterben, würden die Menschen das Vertrauen in die Regierungen verlieren, weil sie nicht in der Lage seien, seltene Tiere per Gesetz zu schützen. Strengere Gesetze sind laut Interpol aber nicht die einzige Lösung, auch eine bessere Bildung und weniger Armut seien wichtig.

Durch Wilderei und die Verkleinerung ihres Lebensraums ist die Zahl der Tiger seit 1900 von etwa 100.000 auf 3500 gesunken. Die Umweltschutzorganisation WWF befürchtet bis 2002 die Ausrottung der Raubkatzen. Der Handel mit Tigerprodukten wie Fell und Knochen floriert nach Angaben von Interpol über Ländergrenzen hinaus.

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