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Mehr als 1000 Jahre alt Mexikanische Forscher finden Maya-Großküche

Kantinenessen gab es auch schon vor mehr als 1000 Jahren. Forscher aus Mexiko haben jetzt eine Großküche aus der Zeit der Maya ausgegraben. Jetzt soll erforscht werden, was auf dem Speiseplan stand.

Forscher haben auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán eine mehr als 1000 Jahre alte Küche des Maya-Volkes entdeckt. Wie das Nationalinstitut für Anthropologie und Geschichte (Inah) mitteilte, handelt es sich um eine 40 Meter lange und 14 Meter breite Großküche eines Königspalastes in der archäologischen Zone von Kabah.

Zwischen den Mauerresten seien Reste von Keramikgegenständen, bearbeitete Steine, Tierknochen und Spuren von Feuerstellen gefunden worden. Sie stammen den Angaben zufolge aus der Zeit zwischen 750 und 950 nach Christus. Es gebe aber auch Hinweise, dass der Ort unweit der Maya-Stadt Uxmal im Norden der Halbinsel schon seit 300 vor Christus besiedelt war.

"Wir glauben, dass in den Palästen größere Mengen Essen für viele Personen gekocht wurden, weil die Gerätschaften größere Dimensionen hatten", erklärte die Archäologin Lourdes Toscano. "Wir untersuchen jetzt die organischen Reste, um zu bestimmen, welche Lebensmittel damals verzehrt wurden."

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