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5, 4, 3, 2, 1, "Ah", "Oh" Die Welt begrüßt das neue Jahr

Sydney hell erleuchtet, Feuerwerk über dem Kreml: Der Globus dreht sich und die Menschen begrüßen weltweit das neue Jahr. Nicht überall geht das ohne Verletzte vonstatten.

Hoffnung und Zuversicht haben die Silvesterfeiern in aller Welt begleitet. Allein über dem ehrwürdigen Roten Platz in Moskau explodierten minutenlang fast 1000 Raketen im Himmel über der russischen Hauptstadt. Mit vielstimmigem "Ah!" und "Oh!" feierten Tausende die Leuchtfeuer. Traditionell läutete die Uhr am Spasski-Turm des Kreml das neue Jahr ein.

In Sydney feierten rund 1,5 Millionen Menschen das neue Jahr mit einem spektakulären Feuerwerk unter dem Motto "Zeit zum Träumen", in New York strömten die Menschen jubelnd auf dem Times Square zusammen. Viele Japaner besuchten zum Abschluss ihres Katastrophenjahres Schreine und Tempel und gedachten der Opfer, blickten aber auch entschlossen nach vorne.

Statt wie sonst als letzte begrüßten die Samoaner diesmal das neue Jahr als weltweit erste. Mit lautem Jubel feierte der pazifische Inselstaat den Start von 2012, nachdem er gemeinsam mit dem benachbarten Tokelau Donnerstagnacht die Zeitzone gewechselt hatte. Seit dem einmaligen Zeitsprung von Donnerstag direkt auf Samstag verläuft die Datumsgrenze östlich. Die Verlegung der Datumsgrenze wurde von der Regierung mit einer notwendigen Anpassung an die Zeitzonen der wichtigsten Handelspartner begründet, darunter Australien.

Mit einem funkelnden Feuerwerk über dem Hafen von Sydney feierten die Australier ins neue Jahr. Über der Harbour Bridge stiegen Lichter in Form von Schmetterlingen, Herzen oder Wolken auf. In die Mitte der Brücke wurde ein Regenbogen projiziert, als Symbol der Hoffnung. Mehr als 1,5 Millionen Menschen drängten sich entlang der Ufer und auf Booten, um an der farbenprächtigen Show teilzuhaben.

Pech hatten die Menschen in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington und einigen anderen Regionen des Landes zum Jahreswechsel: Wegen heftiger Regenfälle und Gewitter wurde das Silvesterfeuerwerk abgesagt. Mehr Glück hatten die Bewohner der nördlichen Metropole Auckland, dort konnten Tausende Menschen ein prächtiges Feuerwerk über der Innenstadt bestaunen.

Auf dem New Yorker Times Square brachen die Menschen in Jubel aus, als die Kristallkugel erleuchtet wurde, deren Herabsinken auf den Platz traditionell das neue Jahr markiert. In London wurden etwa eine Viertelmillion Menschen zur Silvesterparty erwartet. Vom Riesenrad an der Themse, dem London Eye, waren Feuerwerksvorführungen geplant.

Viele Verletzte auf den Philippinen

Auf den Philippinen verletzten sich trotz zahlreicher Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen bei den Silvesterfeierlichkeiten mehr als 200 Menschen durch illegale Feuerwerkskörper und Schüsse. Bei mehr als der Hälfte der Verletzten handele es sich um Kinder, teilte Behördensprecher Enrique Tayag am Samstag mit. Beeinflusst von chinesischen Bräuchen glauben viele Philippiner, Böses und Unglück mit einem lauten Neujahrsfest zu vertreiben. Auswüchse dieses Aberglaubens führen trotz angedrohter Festnahmen immer wieder zum Einsatz riesiger Böller sowie von Schusswaffen.

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