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Stau-Tage in Hamburg "Wir warten schon seit zwei Stunden"

Lange Wartezeiten, genervte Autofahrer und das bei strahlendem Sonnenschein: Eine Vollsperrung der A7 bei Hamburg gibt einen Vorgeschmack auf erwartete Staus im Osterreiseverkehr.

Auf der Autobahn 7 schuften Bauarbeiter, auf den Umleitungsstrecken stecken genervte Autofahrer stundenlang fest - so sieht das Stauwochenende in Hamburg aus. Wegen Brückenbauarbeiten ist die A7, eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Deutschlands, bis Montag 6.00 Uhr nördlich des Elbtunnels voll gesperrt. Ein Verkehrschaos bleibt am Samstag zunächst aus, dennoch verdirbt die lange Wartezeit vielen Autofahrern die Stimmung. Viele wollen bei dem herrlichen Sonnenschein schon längst am Strand sein.

"Ich will in den Urlaub auf die Insel Mön in Dänemark und stehe schon seit dem Elbtunnel im Stau", beschwert sich die Rentnerin Eva Eickholt aus Gütersloh. "Das ist bei dem Wetter echt nervig." Sie sei aus Süden kommend direkt in den Stau gefahren, ohne zu ahnen, was sie erwartet. Auch Bashkim Beqiri aus dem belgischen Antwerpen wusste nichts von der Vollsperrung. "Dabei haben wir uns vor unserem Urlaub in Dänemark informiert. Seit Hannover war es schon voll und die Umleitung war schlecht ausgeschildert", sagt der 34 Jahre alte Vater, der sich mit seiner Ehefrau Violetta und den beiden Kindern auf einen erholsamen Urlaub freut. Jetzt blicken sie durch das herunter gekurbelte Fenster erstmal auf eine lange Autoschlange. "Wir warten seit zwei Stunden", sagen sie genervt.

Insgesamt war die Verkehrssituation dennoch entspannter, als zunächst befürchtet. "Bisher ist unser Konzept aufgegangen. Die Reisenden scheinen die Ratschläge zu befolgen und das Auto stehen zu lassen oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen", sagt Polizeiführer Jens Lodahl. Zu Behinderungen kommt es trotzdem: Am Samstag staut sich der Verkehr auf der A7 in Richtung Norden zwischen Bahrenfeld und Stellingen auf drei Kilometern. In Richtung Süden entstehen zwei Kilometer Stau zwischen Schnelsen und Dreieck Nordwest. Auf der Entlastungsstrecke, der Autobahn 1, stockt der Verkehr gen Norden aufgrund kleinerer Unfälle auf acht Kilometern.

Nur auf der Durchreise

"Wir sind nur auf der Durchreise und wollen nach St. Peter-Ording", sagt Georg Kißner aus Aschaffenburg. Am Freitag hatte er sich noch entspannt mit seiner Bekannten das Hamburger Musical "König der Löwen" angeschaut. Nun steckt er auf der innerstädtischen Umleitung fest. "Der Verkehr könnte viel besser abgeleitet werden. Da wird es gleich schon wieder einspurig", klagt der 52-Jährige.

Eisenbahnbrücke wird ausgetauscht

Grund für die Vollsperrung der Autobahn 7 sind Bauarbeiten. Eine Eisenbahnbrücke, die über die Autobahn führt, wird ausgetauscht. Zudem wird die Vollsperrung für Wartungsarbeiten am Elbtunnel genutzt. Eine Röhre ist wegen Dauerarbeiten bereits seit Anfang des Jahres gesperrt, an einer zweiten wird nun ein Entwässerungssystem repariert. Der Austausch der Eisenbahnbrücke über die A7 schafft nach Angaben der Hamburger Verkehrsbehörde übrigens die Voraussetzung für zusätzliche Spuren auf der Straße.

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