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Panorama Deutsche Sprache wird für Belgier bei Notruf zu Risiko

Auch in Belgien wird Deutsch gesprochen, jedenfalls in einem kleinen Gebiet im Osten. Die deutschsprachige Minderheit hat einem Zeitungsbericht zufolge nun aber ein gefährliches Problem mit ihrer Muttersprache, weil die Notrufzentrale für Feuerwehr und Rettungsdienst oft nur Bahnhof verstehe, wenn sie auf Deutsch verständigt wird. In der Lütticher Telefonzentrale bleibt dem belgischen "Grenz-Echo" zufolge derzeit wegen Krankheitsfällen fast jeden zweiten Tag eine Zwölf-Stunden-Schicht ohne deutschsprachige Mitarbeiter.

Zwischen 100 und 200 Notrufe auf Deutsch gingen pro Tag in Lüttich ein, das selbst schon zum französischsprachigen Gebiet gehört, berichtete die Zeitung. Deutsche Notrufe können zwar an die Polizei weitergeleitet werden. Das sei aus Sicht von Notruf-Mitarbeitern aber problematisch, weil es Zeit koste und die Polizisten nicht immer richtig einschätzen könnten, was bei medizinischen Notfällen zu veranlassen sei, hieß es im "Grenz-Echo". Deutsch ist neben Französisch und Flämisch eine offizielle Sprache in Belgien. Das Gebiet der rund 75.000 Deutschsprachigen gehörte einst zu Preußen.

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