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Bei Berliner Polizei Hells-Angels-Maulwurf geschnappt?

Die Berliner Polizei ermittelt gegen einen ihrer Mitarbeiter. Der Sachbearbeiter aus dem Rocker-Dezernat steht unter Verdacht, die Hells Angels über eine geplante Razzia vorab informiert zu haben.

In der sogenannten Maulwurf-Affäre in der Berliner Polizeibehörde wegen Verrats einer Rocker-Razzia ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt gegen einen Polizisten. Die Wohnung eines Mitarbeiters des Landeskriminalamtes und sein Arbeitsplatz seien durchsucht worden, sagte Polizeisprecher Stefan Redlich. Er bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Dem Polizisten wird vorgeworfen, eine Razzia gegen einen Rockerclub der Hells Angels Ende Mai verraten zu haben. Untersucht wird, ob der Verdächtige Informationen direkt an Rocker oder auch an Medien weitergegeben hat.

Die Auswertung der beschlagnahmten Unterlagen und der PCs übernähmen nun die Staatsanwaltschaft und die Polizei, sagte Redlich. Der Verdächtige ist Sachbearbeiter im Rocker-Dezernat. Er werde in einen anderen Arbeitsbereich versetzt, bis die Überprüfung des Verdachts abgeschlossen sei, sagte Redlich. Zu näheren Einzelheiten wollte sich der Sprecher nicht äußern.

Einen Tag vor der Polizeiaktion zur Durchsetzung eines Verbotsverfahrens gegen die Hells Angels hatte sich der Rockerclub aufgelöst. Seitdem hatte die Polizei intern nach einem "Maulwurf" gesucht.

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