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Nach Vergiftungsserie In Tschechien wird wieder Schnaps verkauft

In Tschechien ist der Verkauf von Spirituosen wieder erlaubt worden. Zuvor waren mindestens 25 Menschen an gepanschtem Alkohol gestorben. Die mutmaßlichen Haupttäter sind inzwischen identifiziert.

Nach dem Skandal um gepanschten Alkohol in Tschechien mit zahlreichen Toten hat die Regierung in Prag den Verkauf von Spirituosen ab Donnerstag wieder erlaubt. Vor dem 1. Januar dieses Jahres hergestellte Getränke mit einem Alkoholanteil von mehr als 20 Prozent dürften wieder in den Handel und konsumiert werden, sagte Regierungschef Petr Necas bei einer Pressekonferenz in Prag. Neu produzierte hochprozentige alkoholische Getränke benötigten zum Verkauf eine neue Steuermarke.

An gepanschtem Alkohol waren in Tschechien mindestens 25 Menschen gestorben, Dutzende weitere kamen ins Krankenhaus. Die Regierung in Prag untersagte daraufhin den Verkauf von Spirituosen mit einem Alkoholanteil von mehr als 20 Prozent. Auch Polen und die Slowakei schlossen sich mit Verkaufsverboten an. In Deutschland warnten die Behörden vor Spirituosen aus Tschechien. Später verhängte Prag auch ein Ausfuhrverbot für Alkohol. Der tschechischen Polizei zufolge ist noch immer eine große Menge des gepanschten Alkohols im Handel.

Am Montag teilte die tschechische Polizei mit, dass die beiden mutmaßlichen Haupttäter identifiziert seien. Den Verdächtigen drohen nach Angaben der Staatsanwaltschaft zwischen zwölf und 20 Jahre Haft. Im Zuge des Skandals ermitteln die Behörden ingesamt gegen 42 Menschen, 22 wurden vorübergehend festgenommen. Die Tschechen trinken weltweit nicht nur das meiste Bier pro Kopf. Sie liegen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch insgesamt beim Alkoholkonsum pro Kopf nach dem südosteuropäischen Moldau auf Platz zwei.

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