Geheime Aufnahmen
Blog veröffentlicht Bilder der Steve-Jobs-Yacht
Puristisches Design und riesige Glasflächen: Ein Blog hat Fotos veröffentlicht, die die von Apple-Gründer Steve Jobs geplante Yacht zeigen sollen - vor allem ein Bild von der Brücke überrascht.
Im April dieses Jahres tauchte die Meldung zum ersten Mal auf: Apple-Gründer Steve Jobs habe als todkranker Mann noch an einer Luxus-Yacht gearbeitet, seine Witwe Laurene Powell Jobs wolle das Projekt zu Ende bringen. Der französische Stardesigner Philippe Starck sei weiterhin daran beteiligt, sagte seine Sprecherin damals einem Blog des "Wall Street Journal".
Nun hat der niederländische Blog "<a xlink:actuate="onRequest" xlink:href="http://www.onemorething.nl/" xlink:show="new" xlink:type="simple">One more thing</a>" ein <a xlink:actuate="onRequest" xlink:href="http://www.youtube.com/watch?v=0mUp1PP98uU&feature=player_embedded" xlink:show="new" xlink:type="simple">Video</a> veröffentlicht, auf dem die Yacht vor der Werft "de Vries" im Alsmeer zu sehen sein soll - eine offizielle Bestätigung gibt es dafür freilich nicht. Das minimalistische Design des Schiffes und Äußerungen von Steve Jobs sprechen jedoch dafür. Zusätzlich gibt es ein <a xlink:actuate="onRequest" xlink:href="http://www.onemorething.nl/2012/10/jacht-steve-jobs-te-water-gelaten-in-aalsmeer/" xlink:show="new" xlink:type="simple">Foto</a> von der Brücke, das gleich mehrere Apple-Rechner zeigt. Eine weitere Aufnahme zeigt eine Karte, mit der sich die "Jobs-Famile" für die harte Arbeit an dem Schiff bedankt.
Jahrelange Planungen
Starck selbst hatte im April für Verwirrung gesorgt als er in einem Rundfunk-Interview sagte, er habe in den vergangenen Jahren gemeinsam mit Jobs an etwas revolutionärem gearbeitet, das in etwa acht Monaten fertig sein solle. Der Designer sagte, er habe sich sieben Jahre lang einmal im Monat mit Jobs getroffen, um die Yacht zu realisieren.
Dass Jobs eine Yacht für seine Familie entworfen hatte, war erst mit der kurz nach seinem Tod erschienenen Biografie bekanntgeworden.
Jobs zeigte seinem Biografen Walter Isaacson Modelle und Zeichnungen des Schiffs mit einem minimalistischen Design und riesigen Glasflächen. Der krebskranke Apple-Gründer sah das Projekt demnach auch als Teil seines Überlebenskampfes. "Ich weiß, dass es möglich ist, dass ich sterbe und Laurene ein halbfertiges Boot zurücklasse", sagte er Isaacson. "Aber ich muss weitermachen. Wenn ich es nicht mache, ist es ein Eingeständnis, dass ich am Sterben bin."