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Weiße Weihnachten? Das Winterwetter ist im Anmarsch

Es wird kalt in Deutschland: Pünktlich zum Dezemberstart erwarten Metereologen einen heftigen Wintereinbruch. Das erhöht die Chancen auf weiße Weihnachten. Insgesamt war es 2012 jedoch viel zu heiß.

Wintersportler sollten sich das kommende Wochenende freihalten: Denn die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erwarten für die kommenden Tage in Deutschland einen heftigen Wintereinbruch mit bis zu 30 Zentimeter Neuschnee. "Auf jeden Fall genug, um einigen Loipen zu spuren und vielleicht auch den einen oder anderen Liftbetreiber aktiv werden zu lassen", meinte ein DWD-Wetterforscher am Mittwoch in Offenbach.

Ursache ist ein Tief, dass kalte Nordluft ins Land strömen lässt. "Es handelt sich dabei noch nicht um die große sibirische oder nordskandinavische Kälte, doch es reicht, um einigen Autofahrern vor Ort Kopfzerbrechen zu bereiten", sagte der Meteorologe.

Vor allem im Süden Deutschlands schneit es bereits am Donnerstag bis in die Täler hinab. Im Schwarzwald, dem Allgäu, in der Schwäbische Alb und im Thüringer Wald sowie im westlichen Erzgebirge sinkt die Schneefallgrenze dabei auf 800 bis 400 Meter. Lediglich der Norden und Westen Deutschlands bleibt vom Schnee verschont. "Zwar kann sich der eine oder andere Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer entwickeln, das ganz große Winterkino spielt sich aber woanders ab", meinte der Wetterforscher.

Der Schnee und die Kälte "erhöhen die Chance auf weiße Weihnacht", sagte der Meteorologe Jurik Müller vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. "Die statistische Erfahrung besagt: Wenn Anfang Dezember die Tagesmitteltemperatur unter die Null-Grad-Marke sinkt, wird der gesamte Dezember mit einer Wahrscheinlichkeit von ungefähr 70 Prozent zu kalt ausfallen." Das bestätige auch die Bauernregel: Fällt auf Eligius (1.12.) ein kalter Wintertag, die Kälte noch vier Wochen dauern mag.

Rückblickend gehört 2012 gehört aber schon jetzt zu den neun heißesten Jahren seit Beginn der modernen Wettererfassung im Jahr 1850. Das geht aus dem vorläufigen Klimabericht 2012 hervor, den die UN-Organisation für Meteorologie WMO am Rande der UN-Klimakonferenz in Doha vorgestellt hat. Das Jahr sei von überdurchschnittlich hohen Temperaturen und extremen Wetterereignissen geprägt gewesen.

Hitzewellen und Trockenheit brachen dabei vor allem über die Nordhalbkugel herein. Insbesondere der Frühling bescherte Teilen Europas und der USA Rekordtemperaturen: Für die Deutschen war es etwa der drittheißeste und dritttrockenste März. Während der Sommer im Norden Europas kälter als gewöhnlich ausfiel, war er im Süden und Südosten des Kontinents überdurchschnittlich warm.

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