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Tipps für den Versand So kommt die Weihnachtspost rechtzeitig an

Die Deutschen sind Weihnachtskarten-Muffel, vor allem Männer schicken selten Grüße an Freunde oder Familie. Die Post hat dennoch gut zu tun, die Geschenke stapeln sich nur so in den Lagern.

Nur eine Minderheit der Deutschen verschickt Weihnachtsgrüße mit der Post. Zum diesjährigen Weihnachtsfest nutzen lediglich 43 Prozent der Bundesbürger Postkarten, ergab eine repräsentative Umfrage des Emnid-Instituts im Auftrag der "Bild am Sonntag". 57 Prozent der Bevölkerung sind dagegen Grußkarten-Muffel.

Wie die Umfrage weiter zeigt, pflegen vor allem Frauen den Brauch der Festtagsgrüße: 55 Prozent von ihnen machen sich noch die Mühe, Karten an Freunde oder Verwandte zu schreiben - im Vergleich zu 30 Prozent der Männer. Noch deutlicher ist der Unterschied zwischen den Generationen: Während 56 Prozent der Deutschen im Alter ab 60 Jahren Festtagsgrüße verschicken, tun dies nur noch 28 Prozent der jüngeren Menschen zwischen 14 und 29 Jahren. Für die Untersuchung wurden 500 in der Bundesrepublik lebende Personen ab 14 Jahren interviewt.

Tipps für den Versand

Wer Geschenke und Postkarten verschicken will, sollte sein Paket rechtzeitig abschicken. Denn besinnlich geht es in der Adventszeit bei Paketdiensten jedenfalls nicht zu. Tausende Geschenke sollen schließlich rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum liegen.

Bis wann ist innerhalb Deutschlands Zeit?

Beim nationalen Versand ist noch keine Eile geboten. Die Deutsche-Post-Tochter DHL etwa hat als letzte Frist den 22. Dezember um 12.00 Uhr festgelegt. Der Hermes-Versand lässt seinen Kunden immerhin bis zum 21. Dezember um 12.00 Uhr Zeit, in den Paketshop zu kommen. DPD empfiehlt, Standardpakete spätestens bis zum 19. Dezember um 12.00 Uhr zu verschicken, damit sie innerhalb Deutschlands rechtzeitig bis Heiligabend zugestellt werden.

Damit nichts schief geht, sollten Kunden allerdings nicht bis zum letzten Moment warten. Wer trotzdem auch noch die letzten Fristen verpasst, kann womöglich noch auf einen Express-Versand bauen. Dafür werden aber meist höhere Preise fällig.

Und fürs Ausland?

Wer Weihnachtsgeschenke ins europäische Ausland verschicken will, sollte nicht mehr allzu lange warten. DHL gibt seinen Kunden bei einem Versand in EU-Nachbarländer und in die Schweiz Zeit bis zum 17. Dezember, in andere europäische Länder sogar nur bis zum 10. Dezember. DPD verspricht eine pünktliche Lieferung in EU-Länder je nach Zielland bei einer Abgabe zwischen dem 11. und 18. Dezember. Hermes hat den 14. Dezember um 12.00 Uhr als letzte Frist für Pakete innerhalb Europas festgelegt. Für den Versand außerhalb Europas könnte es schon zu spät sein. DHL wollte die Pakete bis zum Freitag für einen pünktlichen Versand haben.

Im Internet geht's doch schneller oder?

Einheitliche Termine gibt es nicht. Wer im Netz ein Weihnachtsgeschenk bestellen will, sollte sich aber nicht mehr allzu lange Zeit lassen. Laut einer Umfrage des Branchendienstes Bitkom versprechen 40 Prozent der Online-Shops bei einem Auftrag bis zum 20. Dezember eine pünktliche Lieferung. Bei knapp jedem Vierten (23 Prozent) gilt die Garantie sogar bei Bestellungen bis zum 21. Dezember. Gut jeder vierte Internet-Händler (28 Prozent) übernimmt aber keine Garantie für die Lieferung der Ware zum 24. Dezember.

Was ist beim Versand noch zu beachten?

Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten die Geschenke gut verpackt werden. Die Verpackung muss stabil sein, Hohlräume sollten ausgepolstert sein. Als Faustregel gibt das Postkundenforum aus, dass ein Paket aus einer Höhe von 80 Zentimetern herunterfallen können muss, ohne dass sein Inhalt Schaden nimmt.

Vorsicht ist bei besonders wertvollem Inhalt geboten. In der Regel sind Pakete automatisch bis zu einer Schadenhöhe von rund 500 Euro versichert. Es ist aber oft möglich, höhere Versicherungen abzuschließen.

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