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Eis fordert Tote Glättegefahr auf Deutschlands Straßen

Deutschland gerät ins Rutschen. In weiten Teilen der Bundesrepublik warnt der Deutsche Wetterdienst vor Glättegefahr. Gebietsweise sollten Autofahrer den Wagen besser ganz stehen lassen.

Deutschland taut auf: Regen aus Südwesten beendet das Wintergastspiel und sorgt hierzulande für gefährliches Glatteis auf dem gefrorenen Boden. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor allem im Süden und Westen vor überfrierendem Regen. Im Süden und Osten kommt es gebietsweise zu leichtem Schneefall mit Glätte. Rutschige Fahrbahnen forderten bundesweit bislang zwei Todesopfer.

Zwei Tote im Süden

In Bayern und Baden-Württemberg kamen bei etlichen Unfällen auf spiegelglatten Straßen seit Donnerstagabend zwei Menschen ums Leben, zahlreiche wurden verletzt. Die Autobahn 9 in Bayern blieb laut Polizei nach einem tödlichen Unfall bei Leupoldsgrün in Richtung Norden für mehrere Stunden gesperrt. Ein 34-jähriger Mann war mit einem anderen Auto zusammengeprallt. Er starb an seinen schweren Verletzungen. Bei Stuttgart wurde ein 78-Jähriger getötet, als er mit seinem Wagen gegen einen Bus rutschte.

Besonders in Baden-Württemberg kam es zu zahlreichen Unfällen mit Verletzten und Blechschäden. Allein im Landkreis Karlsruhe kam es nach Angaben der Polizei bis zum frühen Freitagmorgen zu 48 Unfällen aufgrund von Regen und Glatteis. Dabei wurden nach ersten Angaben zehn Menschen zum Teil schwer verletzt. Es entstand ein Schaden von mehr als 150.000 Euro. In Stuttgart meldete die Polizei bis zum frühen Freitagmorgen zehn Glätteunfälle mit Blechschäden.

Tödlicher Ausrutscher in Berlin

In Berlin wurde eine 35 Jahre alte Frau wurde am Donnerstagabend überfahren und schwer verletzt. Sie war beim Aussteigen aus ihrem Auto auf glatter Fahrbahn im Stadtteil Köpenick ausgerutscht und gestürzt, wie die Polizei mitteilte. Ein 38 Jahre alter Autofahrer konnte sein Fahrzeug nicht mehr bremsen und überrollte die am Boden liegende Frau.

Sachsen steckt im Schnee fest

In Sachsen haben Autofahrer mit Schneeverwehungen zu kämpfen. In der Nacht zum Freitag steckten allein im mittelsächsischen Hainichen und im Erzgebirge mehrere Autofahrer stundenlang in Schneewehen fest, wie die Polizei in Chemnitz mitteilte. Auch in Ostsachsen mussten laut der Polizei Görlitz Autofahrer eingeschneit in der Kälte ausharren. Auf der B6 zwischen Löbau und Bautzen sowie der B115 zwischen Görlitz und Niesky half der Winterdienst, die Autos wieder zu befreien. Zudem seien zahlreiche Nebenstraßen wegen Schneeverwehungen gesperrt. Der Deutsche Wetterdienst warnte im Westen des Landes vor Glätte.

Glättewarnung in Sachsen-Anhalt und im Norden

Im Süden und Westen von Sachsen-Anhalt müssen Autofahrer am Freitagmorgen mit glatten Straßen rechnen. Leichte Schneefälle könnten zunehmend in Sprühregen übergehen und auf dem gefroren Boden zu Glatteis werden, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes in Leipzig. Nach Angaben der Polizeidirektionen im Land gab es in der Nacht zum Freitag zunächst keine Unfälle. Für Freitagabend erwarten die Meteorologen aber spiegelglatte Straßen. "Überall wo kein Schnee mehr auf den Straßen liegt und den Regen aufsaugen kann, gefriert dieser sofort", sagte ein DWD-Sprecher. Die Meteorologen empfehlen, das Auto bis Samstagvormittag stehen zu lassen.

Auch in Hamburg warnt der DWD für Freitagabend vor gefrierendem Regen. "Für Hamburg und Schleswig-Holstein wird die Situation zwischen 18 Uhr und Mitternacht ziemlich massiv", sagte DWD-Meteorologe Rudolf Eissing. Im Laufe des Tages werde Schneefall erwartet, der dann aufgrund von steigenden Temperaturen in Regen übergeht und auf den gefrorenen Boden trifft. Durch den Wechsel kann sich stellenweise gefährliche Straßenglätte bilden. "Besonders kritisch ist es an den Stellen, wo der Schnee bereits festgefahren ist. Dort taut es nur sehr langsam", erklärte Eissing.

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