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+ Ticker zur Apokalypse + Wo bleibt der Weltuntergang?

Gefürchtet, ersehnt, belächelt: Der 21. Dezember 2012 gilt bei Apokalyptikern als Datum des Weltuntergangs. Die Welt wartet auf mögliche UFO-Sichtungen, Sintfluten und Meteore. N24.de wartet mit.

+ 14:07 Uhr + Geht die Uhr falsch?

Die Welt sollte längst untergegangen sein. In Deutschland neigt sich der 21. Dezember als kürzester Tag des Jahres bereits dem Ende zu, die Sonne in Mexiko ist längst aufgegangen. Noch scheint nicht aller Tage Abend. Wir bleiben dran.

+ 13:28 Uhr + Glühwein statt Weltuntergang

Rund 100 Besucher im elsässischen Fort de Schoenenbourg haben vergeblich mit Glühwein auf den Weltuntergang gewartet. Dafür erkundeten sie auf einem Rundgang die Bunkeranlage. Das Fort ist die größte zugängliche Anlage im Elsass. 28 Meter geht es unter die Erde. Die sechs Bunker könnten einer Atombombe stand halten.

+ 13:10 Uhr + China ächtet Apokalypse-Gerüchte

In China nutzen Staatsmedien die Gerüchte über den Weltuntergang, um mehr Zensur im ohnehin streng überwachten Internet zu fordern. "Nur Regulierung kann das Netz sicherer machen", schrieb das kommunistische Parteiorgan "Volkszeitung". Die Gerüchte hätten "Individuen, der Gesellschaft und der Nation" Schaden zugefügt. Auch andere Blätter schlossen sich dem Appell an.

+ 12:46 Uhr + Scherz treibt Anwohner in den Wahnsinn

Scherzbolde in Jena haben einen im Internet verbreiteten "Programmablauf" für den Weltuntergang wörtlich genommen - zumindest den ersten Punkt "Wecken der Weltbevölkerung". Am Freitagmorgen gingen bei der Polizei dann Anrufe ein, in denen sich Bürger über lautes Piepen beschwerten. Unbekannte hatten an mehreren Häusern Verteilerdosen mit der Aufschrift "Signalgeber" angebracht, in denen Wecker versteckt waren. Über die Häuserwände hätten sich die Wecker-Geräusche sehr laut und störend vergebreitet, so die Polizei. Die Anrufer wurden von den Beamten gebeten, die Wecker auszustellen. Auf eine Anzeige will die Polizei verzichten.

+ 12:13 Uhr + Die Welt steht noch

Ruhe auf dem Berg: Im südfranzösischen Bugarach ist die Welt bislang nicht untergegangen. "Der kollektive Rausch bricht gerade nicht aus, ein UFO ist nicht da. Oder vielleicht ist es auch unsichtbar, man weiß es ja nicht", berichtet N24-Reporter Stefan Schwarzkopf. Dafür scheinen die von den Behörden vertriebenen Endzeit-Raver im Nachbartal ein Plätzchen zum Feiern gefunden zu haben.

+ 11:47 Uhr + Alles ruhig in Mexiko

N24-Reporterin Nancy Lanzendörfer wartet an der mexikanischen Maya-Stätte von Chichén Itzá auf den Sonnenaufgang. "Ich steh hier noch sicher auf dem Boden. Wir haben es hier richtig ruhig", beschreibt sie das Ende vor dem Sturm. Am Tag werden bis zu 200.000 Menschen an dem Weltkulturerbe erwartet.

+ 11:30 Uhr + Gehirnjoggin zu den Maya

Die Maya-Kultur gehörte übrigens zu den höchstentwickelten Zivilisationen Amerikas vor der Zeit der Entdecker. Anhand archäologischer Funde lassen sich die Ursprünge auf rund 1500 vor Christus datieren. Ihre Blütezeit erlebte die Kultur zwischen 300 und 900 nach Christus im Gebiet von Guatemala, Honduras und Südmexiko. In dieser Zeit verlagerte sich der Schwerpunkt der Kultur in den Norden der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Dort entstanden große Städte. Die Maya gelten auch als herausragende Astronomen, die zum Beispiel die Umlaufbahn der Venus berechnen konnten. Sie hatten auch einen Sonnenjahr-Kalender mit 365 Tagen.

Warum die Maya ihre klassische Hochkultur nach dem Jahr 900 aufgaben, ist Forschern noch heute ein Rätsel. Ihre "nachklassische" Zeit dauerte bis zur Ankunft der spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert. Heute sind ihre Nachfahren ein indigenes Volk in Zentralamerika.

+ 10:44 Uhr + Polizei stoppt Rave-Party

Am "Magischen Berg" des südfranzösischen Dörfchens Bugarach haben die Behörden zwei Rave-Partys verhindert. Außerdem seien mehrere Menschen daran gehindert worden, den 1231 Meter hohen Berg zu besteigen, teilte die Präfektur des Départements Aude mit. Der Berg von Bugarach und seine Umgebung sind wegen des befürchteten Ansturms von Weltuntergangsjüngern seit Mittwoch abgeriegelt.

Ein Mann, der den "Magischen Berg" erreichen wollte, wurde nach Angaben der Behörden auch mit einer Elektroschockpistole festgenommen. Präfekt Eric Freysselinard verwies darauf, dass die Sicherheitsmaßnahmen ergriffen worden seien, da die Entwicklung schwer abzuschätzen sei. "Das Ende der Welt wurde 183 Mal angekündigt", sagte er scherzhaft. "Morgen werden wir sehen, ob es das 184. Mal war."

+ 10:07 Uhr + Bugarach schaut auf den Berg

N24-Reporter Steffen Schwarzkopf sucht im südfranzösischen Bugarach nach Aliens. Einige Apokalyptiker hoffen darauf, dem Weltuntergang durch eine Rettung per UFO vom örtlichen Berg ein Schnippchen zu schlagen. "Wir warten auf die Veränderung im Berg, am Berg. Außer einigen Verkehrsstaus hat sich hier nicht viel getan", resümiert Schwarzkopf. "Viel kann ich noch nicht erkennen."

+ 09:15 Uhr + Was bedeutet "Apokalypse"?

Kleiner Wissenstest, um das Warten zu verkürzen: Was bedeutet das Wort "Apokalypse"?

Erfunden haben es die Griechen. In seinem Ursprung bedeutet es "Enthüllung" oder "Offenbarung". Es dient aber auch als Bezeichnung für prophetische Schriften, die das Ende der Welt voraussagen. Altchristliche Apokalypsen aus dem 2. bis 7. Jahrhundert zum Beispiel thematisieren den Gegensatz von Himmel und Hölle, Gott und Teufel, den Kampf des Guten gegen das Böse. Sie schließen geistig und literarisch an die jüdischen Apokalypsen an. Im Zentrum steht die Erwartung einer neuen Schöpfung nach dem Ende der bestehenden, von Grund auf verdorbenen Welt. Verbunden ist damit die Hoffnung auf ein neues irdisches Reich des Friedens und der Gerechtigkeit.

+ 08:47 Uhr + Das große Warten

Bislang gibt es keine ersichtlichen Vorboten für den Weltuntergang. Die Entscheidung soll angeblich zu Sonnenaufgang mexikanischer Zeit fallen - also bis 14.30 Uhr deutscher Zeit.

+ 08:17 Uhr + Mexiko begrüßt neue Zeitrechnung

Vor den archäologischen Stätten Mexikos wie Chichén Itzá, die während der Nacht geschlossen blieben, halten zahlreiche Menschen eine Nachtwache. Sie warten darauf, die aufgehende Sonne der neuen Zeit zu begrüßen. In Ek Balam, wo die Maya-Pyramide der Unterwelt steht, versammelten sich rund 2000 Maya-Geistliche, um gemeinsam den Sonnenaufgang zu erleben.

In Mérida, der Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán, wurde der Übergang ins nächste Zeitalter weniger bedächtig begangen. Auf den Straßen sowie in Bars, Restaurants und Hotels wurde heftig gefeiert.

+ 07:00 Uhr + Stunde Null in Lateinamerika

In Mexiko hat der erste Tag eines neuen Zeitzyklus der Maya begonnen. Auf den Plätzen der Maya-Dörfer in Südmexiko wie Cuncunul empfingen die Menschen den 21. Dezember als großen Tag, an dem eine lange Phase der Zeitrechnung von über 5000 Jahren zu Ende geht und eine neue Ära beginnt. Seit Jahrzehnten fieberten auch Apokalyptiker rund um den Globus diesem Freitag entgegen: Manche glaubten, dass etwas Außerordentliches - womöglich der Weltuntergang - bevor stehe.

+ 06:17 Uhr + Ureinwohner protestieren in Guatemala

Etwa 200 Ureinwohner Guatemalas protestieren gegen die offiziellen Feiern zum Ende eines Zyklus im Maya-Kalender, von denen sie sich ausgeschlossen fühlen. Das Maya-Volk habe nicht an dem für Freitag geplanten Ereignis teil, erklärt der Chef der Vereinigung der Indigenen Organisationen von Petén, José Cac. Es handele sich um eine "rassistische und diskriminierende Feier", von der die Maya ausgegrenzt würden.

Die Nachfahren der einstigen indianischen Hochkultur der Maya teilen nicht die Auffassung von Esoterikern in aller Welt, wonach der 21. Dezember der Tag des Weltuntergangs ist. Anhänger dieser Theorie haben in den vergangenen Tagen Orte in Frankreich, der Türkei und anderen Ländern aufgesucht, die angeblich Schutz vor der Apokalypse bieten.

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