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Flugunglück in Kasachstan 27 Tote bei Absturz von Militärflugzeug

Eine Transportmaschine des kasachischen Grenzschutzes zerschellt beim Anflug auf die Stadt Schymkent. Alle Insassen kommen ums Leben, darunter ranghohe Militärs.

Beim Absturz eines Militärflugzeuges im Süden der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik Kasachstan sind alle 27 Insassen ums Leben gekommen. An Bord der Transportmaschine vom Typ Antonow An-72 seien 20 ranghohe Militärs und 7 Besatzungsmitglieder gewesen, teilte das Nationale Sicherheitskomitee des autoritär regierten Landes nach Medienberichten mit. Die Absturzursache war zunächst unbekannt. Das Wrack sei in Flammen aufgegangen, berichte ein Vertreter des örtlichen Zivilschutzes.

Auch der amtierende Chef des Grenzschutzes war nach offiziellen Angaben unter den Passagieren. Die Agentur Interfax meldete, dass auch dessen Stellvertreter sowie mehrere regionale Kommandeure an Bord gewesen seien. Die Militärstaatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Unklarheiten gab es jedoch über die genaue Zahl der Insassen der Unglücksmaschine. Die Militärstaatsanwaltschaft sprach von 25 Passagieren. In ersten Berichten war von 22 Menschen an Bord die Rede gewesen. Die Maschine war in der Hauptstadt Astana gestartet und zerschellte etwa 20 Kilometer vom Flughafen der südkasachischen Stadt Schymkent entfernt.

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