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Vergewaltigung in Indien Peiniger kommen vor ein Schnellgericht

Die Gruppenvergewaltigung in Indien löste weltweiten Protest aus: Einen Monat nach der Tat müssen die Peiniger sich heute vor einem Schnellgericht verantworten. Doch die Angeklagten wehren sich.

Im Fall der fünf mutmaßlichen Vergewaltiger einer jungen Inderin hat das Oberste Gericht die Petition eines des Angeklagten zur Verlegung des Verhandlungsortes zur Beratung angenommen. Das Gericht teilte am Montag mit, dass am Dienstag eine Anhörung zu dem Antrag stattfinden werde. Es wird erwartet, dass der Prozess gegen die fünf Verdächtigen dennoch am Montag in Neu Delhi beginnt (10.00 Uhr MEZ), möglicherweise dann aber später verlegt wird. Einer der Angeklagten hatte argumentiert, dass er in der Stadt, in der das Verbrechen Mitte Dezember begangen wurde, keinen fairen Prozess bekommen könne.

Den Männern wird vorgeworfen, die 23 Jahre alte Studentin Mitte Dezember in einem Bus entführt, vergewaltigt und mit einer Eisenstange tödlich verletzt zu haben. Sie starb zwei Wochen später an ihren inneren Verletzungen. Die Angeklagten sind zwischen 19 und 35 Jahre alt. Über einen sechsten minderjährigen Verdächtigen soll ein Jugendgericht urteilen. Der Fall hatte national und international Anteilnahme und Proteste ausgelöst und eine Debatte über die Rolle der Frau in Indien losgetreten.

Die Empörung über die Gruppenvergewaltigung ist in Indien und insbesondere in der indischen Hauptstadt noch immer groß. Erst am Montag trat erneut die Familie des 23-jährigen Opfers an die Öffentlichkeit: Ihr Vater forderte einen schnellen Prozess und die Hinrichtung der Angeklagten. "Es ist die Pflicht des Gerichts und der Richter dafür zu sorgen, dass das Urteil schnell gesprochen wird und alle Männer gehängt werden», sagte der Vater. Kein Mensch habe das Recht, nach einem solch «abscheulichen» Verbrechen weiterzuleben.

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