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"Zum Ausruhen" Gambia führt die Vier-Tage-Woche ein

Schluss mit Schuften: Gambia führt die Vier-Tage-Woche ein. Ab dem 1. Februar sollen Einwohner mehr Zeit zum "Beten und Ausruhen" haben. Doch der Präsident verfolgt damit eine andere Strategie.

Gambias Präsident Yayha Jammeh führt die Vier-Tage-Woche ein: Ab dem 1. Februar gelte eine offizielle Arbeitszeit von Montag bis Donnerstag jeweils acht Stunden, hieß es in einer Erklärung des Präsidenten, die am Sonntag im staatlichen Radio verlesen wurde. Der Freitag solle zusätzlich zum Samstag und Sonntag zum "Beten und Ausruhen" genutzt werden. Schulen, Banken und anderen betroffenen Institutionen sei es freigestellt, ob sie am Samstag öffneten, um den Freitag zu kompensieren.

Die Menschen in dem winzigen westafrikanischen Land hätten nun mehr Zeit für "soziale Aktivitäten und Landwirtschaft", hieß es in der Erklärung weiter. "Zurück auf das Land und anbauen, was wir essen und essen, was wir anbauen" sei nun die Devise. Das Land wird bis auf die Küste vollständig vom Senegal eingeschlossen. Es hat rund 1,8 Millionen Einwohner und ist der kleinste Staat auf dem afrikanischen Kontinent.

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