Bahlsen vermisst Goldkeks
"Krümelmonster" schickt Bekennerschreiben
Das "Krümelmonster" hat sich bekannt, den vergoldeten Leibniz-Keks von der Fassade des Bahlsen-Stammhauses geklaut zu haben. Der vermeintliche Entführer fordert Kekse für kranke Kinder.
Ein kurioses Erpresserschreiben ist nach dem Diebstahl eines vergoldeten Kekses in Hannover aufgetaucht - unterzeichnet mit "Krümelmonster". "Wir prüfen, ob das ein Scherzbrief oder ein echtes Bekennerschreiben ist", sagte eine Polizeisprecherin. Die Polizei rätselt bisher, warum der etwa 20 Kilo schwere vergoldete Keks von der Außenfassade des Bahlsen-Stammhauses in Hannover gestohlen wurde.
Dem kuriosen Bekennerbrief beigefügt ist das Foto einer Person in einem Krümelmonster-Kostüm, die einen vergoldeten Keks in den Händen hält, der dem vermissten zum Verwechseln ähnlich sieht. In dem Schreiben wird gefordert, dass das Unternehmen das Kinderkrankenhaus in Hannover mit Vollmilch-Keksen versorgen soll, um das verschwundene Wahrzeichen wiederzubekommen. Zudem sollen die versprochenen 1000 Euro Belohnung für Hinweise, die zur Erfassung des Täters führen, an ein Tierheim gespendet werden. Der Brief wurde aus ausgeschnipselten Wörtern zusammengeklebt und ging bei der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" ein.
Eine Bahlsen-Sprecherin sagte, sie wisse nicht, ob der Brief echt sei. "Wenn ich diese Frage beantworten könnte, wäre ich schlauer als die Polizei", erklärte sie und betonte: "Das Ganze ist keine Marketing-Aktion unseres Unternehmens, nie im Leben."