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Schiffe schwer beschädigt Zwei Frachter vor Rügen kollidiert

Die vielbefahrene Kadetrinne nördlich von Rügen gilt als besonders heikel für die Schifffahrt. Bei der Einfahrt in die Passage sind zwei Frachter zusammengestoßen.

Bei einer Kollision auf der Ostsee vor Rügen sind in der Nacht zwei Stückgutfrachter beschädigt worden. Wie das Havariekommando in Cuxhaven meldete, wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Warum die 88 Meter lange "Katre", die unter maltesischer Flagge fährt, und die 172 Meter lange niederländische "Statengracht" kollidierten, war noch unklar. Ein Sprecher der Bundespolizei sagte, das Unglück habe sich bei der Einfahrt in die schmale Kadetrinne ereignet. Er sprach von einer erheblichen Beschädigung beider Schiffe.

Durch ein Loch im Rumpf drang Wasser in den Laderaum der "Statengracht" ein, doch dank der Pumpen an Bord habe die leichte Schlagseite stabilisiert werden können. Das Schiff erreichte am Morgen in Begleitung des Mehrzweckschiffes "Arkona" und des Seenotkreuzers "Harro Koebke" den Rostocker Hafen. Die "Katre" lief den Angaben zufolge mit leichten Schäden im Bugbereich den Hafen Sassnitz-Mukran an, begleitet von einem Einsatzschiff der Bundespolizei.

Nach ersten Erkenntnissen seien bei dem Zusammenstoß keine Schadstoffe ausgetreten. Zur Sicherheit schickte das Havariekommando einen Hubschrauber los, der das Seegebiet 22 Kilometer nördlich von Rügen überfliegen sollte. Es seien bislang keine Wasserverschmutzungen festgestellt worden, hieß es von der Bundespolizei. Was die beiden Schiffe geladen hatten, war unklar.

Die Kadetrinne gilt als eine der am meisten befahrenen Schiffsrouten weltweit. Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hatte vor gut zwei Jahren eine Lotsenpflicht gefordert.

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