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Nach Rücktritt Papst Benedikt geht auch auf Twitter offline

Rund 2,5 Millionen interessierte Nutzer verfolgen derzeit die Botschaften des Oberhauptes der katholischen Kirche. Mit seinem Rücktritt geht Papst Benedikt aber auch auf Twitter offline.

Am kommenden Donnerstag werde das Konto des Oberhaupts der katholischen Kirche in dem Internetkurzbotschaftendienst geschlossen, berichtete der Sender Radio Vatikan. Das Twitterkonto gibt es seit dem 12. Dezember. Seitdem verfolgten rund 2,5 Millionen Menschen die dort veröffentlichten Kurzbotschaften des Papstes, allein 1,5 Millionen Nutzer folgten ihm auf seinem englischen Twitterkanal. Seine Botschaften erschienen außerdem auf Deutsch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Polnisch, Arabisch und Latein. Chinesisch sollte bald die nächste Sprache werden.

Es erscheine "unvorstellbar" ein solch beliebtes und mächtiges Kommunikationsmittel fortzuführen, wenn der Heilige Stuhl vakant sei, berichtete Radio Vatikan. Benedikt XVI. soll demnach am kommenden Mittwoch seinen letzten Beitrag auf Twitter veröffentlichen. Für Donnerstagabend, den 28. Februar, hatte der Papst jüngst seinen Rücktritt angekündigt. Ob sein Nachfolger ein eigenes Twitterkonto eröffnet, bleibt ihm überlassen. Benedikt XVI. war der erste Papst, der auf Twitter online ging. Da ihn auf diese Weise auch viele hämische Kommentare erreichten, war der Schritt innerhalb der Kirche aber nicht unumstritten.

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