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Boulevard Deutscher und Österreicher auf gefährlicher Kongo-Tour

Zwei Abenteurer aus Deutschland und Österreich haben mit viel Ausdauer und auch Glück eine gefährliche Autotour durch die Demokratische Republik Kongo überstanden. Wenige Stunden, nachdem sie von Uganda kommend die Grenze überquert hatten, seien sie im Osten des Landes von Rebellen überfallen worden, erzählte Martin Poppen in Kinshasa der Nachrichtenagentur AFP.

Der aus Oldenburg stammende 32-Jährige musste zusammen mit seinem österreichischen Freund Felix Forster mit ansehen, wie die Angreifer alle Scheiben des Autos zerschlugen und den Wagen komplett ausräumten. Die Rebellen nahmen den beiden Abenteurern alle Computer, GPS-Navigationsgeräte, Telefone und auch die Pässe ab.

Nach einer "furchtbaren" Nacht im Auto, während der sie mit den Angreifern über die Herausgabe wenigstens der Pässe verhandelten, erschienen auf einmal Soldaten der UN-Mission in der Demokratischen Republik Kongo. Diese hätten sie nach langem Hin und Her nach Goma eskortiert, berichteten Poppen und der 56-Jährige Forster, der aus dem österreichischen Weiler stammt.

Von Goma aus machten sich die beiden Europäer mit ihrem notdürftig geflickten Jeep auf den Weg nach Kinshasa. Für die 3500 Kilometer in die Hauptstadt brauchten sie fünf Wochen. "Manchmal verschwand die Straße einfach", berichtete Forster. "Wir haben einen italienischen Missionar getroffen, der uns sagte: 'Ich bin seit 25 Jahren im Land, Ihr kommt niemals an. Verkauft Euer Auto in der nächsten Stadt und nehmt das Flugzeug.'"

Diesem Rat folgten Poppen und Forster nicht - und auch mit der Ankunft in Kinshasa ist ihr Abenteuer-Trip noch nicht vorbei: Die beiden Männer wollen über Angola nach Namibia reisen und erst im Mai nach Europa zurückkehren.

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