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Schießerei in Boston US-Polizei löst Großeinsatz aus

Boston wird zum Kriegsschauplatz. Nach dem Anschlag auf den Marathon ist es zu einer tödlichen Schießerei an der Eliteuniversität MIT gekommen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort.

Wenige Tage nach dem Bombenanschlag auf den Boston-Marathon hat die Polizei am Morgen in der Nähe der US-Großstadt einen Großeinsatz ausgelöst. Hintergrund waren Berichte über Explosionen und Schüsse im Vorort Watertown etwa 15 Kilometer westlich von Boston. Dutzende Beamte - darunter auch Vertreter der Bundespolizei FBI und der Nationalgarde - wurden zusammengezogen. Am Himmel kreiste ein Hubschrauber.

Nur Stunden vorher war auf dem nahen Campus des Massachusetts Institute of Technoloy ein Polizist erschossen worden. Es gab zunächst keine offiziellen Informationen, ob dies oder die Suche nach den Hintermännern des Bombenanschlags auf den Boston-Marathon am Montag in Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz in Watertown standen. Mehrere US-Medien berichten jedoch, dass dies der Fall ist.

Die Schüsse am MIT fielen gegen 22.30 Uhr (Ortszeit). Der Einsatz in Watertown wenige Kilometer westlich davon folgte gegen 01.00 Uhr Nacht. Polizeisprecher David Procopio sagte: "Bei dem Zwischenfall in Watertown waren nach unserer Einschätzung Sprengsätze im Einsatz, die möglicherweise gegen Polizeibeamte benutzt wurden." Beamte vor Ort wiesen Journalisten an, ihre Mobiltelefone auszuschalten.

Die undurchsichtigen Ereignisse der Nacht folgten auf Tage fieberhafter Fahndung nach den Attentätern, die beim Boston-Marathon mit zwei Bomben drei Menschen getötet und mehr als 180 verletzt hatten. Die Ermittler hatten Bilder von zwei Verdächtigen veröffentlicht, nach denen intensiv gesucht wurde.

Am Donnerstagabend war die Polizei nach einer Anzeige wegen Ruhestörung zum Campus des MIT gerufen worden. Der Beamte, der der Sache nachging, wurde von mehreren Schüssen getroffen und anschließend in einer Klinik für tot erklärt. Der Schütze floh, wie die Polizei mitteilte. Nach ihm wurde gefahndet, und die 11 000 Studenten wurden aufgefordert, in den Gebäuden zu bleiben. Schließlich gab die Polizei das Gelände aber wieder frei.

Alle normalen Aktivitäten auf dem Campus seien nun wieder sicher, erklärte das MIT auf seiner Webseite. Doch bat die Universität ihre Studenten, weiter wachsam zu bleiben.

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