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Extremer Wettermix Meteorologen warnen vor Tornados

Sturm, Hagel, Starkregen: Nach der Extremhitze haben Unwetter in Deutschland vielerorts zu schweren Schäden geführt. Meteorologen befürchten nun sogar Tornados. Doch es gibt Aussicht auf Besserung.

Schwere Gewitter mit Starkregen haben in ganz Deutschland für erhebliche Schäden und hunderte Feuerwehreinsätze gesorgt. Während der Süden der Republik unter extremer Hitze leidet, setzte die Unwetterfront im Norden und im Westen vielerorts Straßen und Keller unter Wasser, zudem gab es Brände durch Blitzschläge und Probleme mit umgestürzten Bäumen, wie Feuerwehr und Polizei mitteilten. 

In Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) an der Elbe standen nach Angaben der örtlichen Feuerwehr Straßen und Plätze bis zu 1,5 Meter unter Wasser, viele Keller wurden überschwemmt. Unter der Last der Regenmassen brach das Flachdach eines Supermarkts zusammen. Die Mitarbeiter hätten sich "gerade noch" in Sicherheit bringen können, teilte der Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen mit. In Bremen sowie in den Kreisen Stade, Osterholz und Cuxhaven gerieten Häuser in Brand, nachdem Blitze in Schornsteine oder Dächer eingeschlagen waren.

Auch in Niedersachsen, in Rheinland-Pfalz und im Saarland sorgten die Unwetter für überflutete Keller und andere Schäden. Im Kreis Stade in Niedersachsen setzten Blitzeinschläge nach Angaben der Polizei zudem zwei Wohnhäuser in Brand, verletzt wurde niemand. Im Gütersloh in NRW liefen laut Polizei 120 Tiefgaragen und Keller voll Wasser, Autos blieben in überschwemmten Bahnunterführungen stecken.

In Rheinland-Pfalz traf es besonders die Hunsrück-Gemeinde Hermeskeil: Dort liefen Keller voll, Straßen wurden überschwemmt. Die Feuerwehr rückte zu Dutzenden Einsätzen aus, wie ein Sprecher des Kreises Trier-Saarburg berichtete. Teilweise sei  auch der Strom ausgefallen. Technisches Hilfswerk und Feuerwehr seien mit rund 150 Helfern im Einsatz.

Schwere Gewitterfront zieht von  Frankreich herüber

Im Norden des Saarlands meldete die Polizei ebenfalls vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume und überschwemmte Straßen. Am Vormittag seien allein 500 Notrufe bei Polizei und Feuerwehr eingegangen, sagte ein Sprecher: "Bis auf leichte Blessuren ist es bisher bei Sachschäden geblieben." Betroffen sei vor allem das Nordsaarland von Merzig bis Freisen gewesen, aber auch Saarbrücken.

Bis Freitag muss in Deutschland nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) weiter mit unwetterartigen Gewittern samt Sturm, Hagel und teils extremem Starkregen gerechnet werden. Örtlich seien sogar Tornados denkbar. Genauere Informationen gibt es auf der N24-Wetterseite.

Am Morgen warnte der DWD zunächst vor entsprechenden Unwettern in den westlichen Ländern Nordrhein-Westfalen, Saarland und Rheinland-Pfalz. Im Tagesverlauf und bis in die Nacht sollte dann eine neue schwere Gewitterfront von Frankreich kommend in nordöstlicher Richtung quer über die Mitte Deutschlands bis in den Osten ziehen.

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