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Kreuzfahrtkoloss wird aufgerichtet Bergung der Costa Concordia hat begonnen

Auch die Bergung der "Costa Concordia" verläuft unter Schwierigkeiten: Die Aufrichtung des Kreuzfahrtriesen ist eine Mammutaufgabe. Schlechtes Wetter verhinderte zunächst die Arbeiten.

Die Bergung des havarierten Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" hat mit einer Verzögerung begonnen. Statt wie geplant um 6 Uhr konnten die Arbeiten nach schweren Gewittern in der Nacht erst drei Stunden später beginnen. Die "Costa Concordia" war im Januar 2012 von der Insel Giglio auf einen Felsen gefahren und gekentert, 32 Menschen starben bei dem Unglück.

Während letzte Vorbereitungen liefen, warteten Schaulustige und Medien am Hafen von Giglio gespannt auf den Start der Aktion. Nach mehreren Stunden soll bereits sichtbar sein, dass das Schiff mit einem hydraulischen System in die aufrechte Position gelangt. Danach muss das Schiff in der Vertikalen stabilisiert werden.

Galerie: Die Bergung im Bilder-Ticker

Das 300 Meter lange und mehr als 114.000 Tonnen schwere Kreuzfahrtschiff soll danach auf mehreren im Meeresboden verankerten Plattformen liegen und im Frühjahr 2014 weggeschleppt werden. Umweltschützer befürchten, dass während des Aufrichtens Schadstoffe aus dem Inneren des Schiffes ins Meer gelangen. Noch nie haben Ingenieure versucht, ein so großes Schiff so nahe an der Küste aufzurichten.

Kapitän Francesco Schettino steht derzeit wegen fahrlässiger Tötung und anderer Vorwürfe vor Gericht.

Während des Einsatzes zur Bergung der "Costa Concordia" ist im weiten Umfeld kein Schiffsverkehr zugelassen. Eine letzte Fähre verließ Giglio am Morgen gegen 06.05 Uhr. 

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