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Der erste Tag auf der Wiesn Alkohol, Schlägereien und ein Bierzelt-Onanist auf dem Oktoberfest

Am ersten Tag musste die Beamten der Wiesnwache gut 200 Mal ausrücken. Bereits drei Stunden nach der Eröffnung gab es die erste Maßkrugschlägerei. Eine Polizistin landete im Krankenhaus.

Fast 50 Bierleichen, sieben Maßkrugschlägereien und eine verletzte Polizeibeamtin - das ist die Bilanz des ersten Oktoberfesttages. Insgesamt mussten die Helfer des Münchner Roten Kreuzes in der Wiesn-Sanitätsstation 555 Besucher behandeln. Dutzende kamen mit Schnittverletzungen sowie Platz- und Schürfwunden nach Stürzen - die vermutlich nicht selten alkoholbedingten waren.

49 Wiesnbesucher erlitten eine Alkoholvergiftung, unter ihnen sieben Jugendliche unter 16 Jahren. Im Vorjahr waren es am ersten Tag nur 36 Bierleichen gewesen. Nur eineinhalb Stunden nach der Eröffnung wurde am Samstag die erste Patientin mit Alkoholvergiftung behandelt. Angeblich hatte sie nur eine Maß Bier getrunken. "Das Wiesnbier hat einen höheren Alkoholgehalt als das gängige Flaschenbier", warnte der Leiter der Station, Frithjof Wagner.

Die Beamten der Wiesnwache rückten am ersten Tag gut 200 Mal aus. Drei Stunden nach der Eröffnung gab es die erste Maßkrugschlägerei: Nach "einer verbalen Auseinandersetzung unbekannter Ursache" habe ein stark alkoholisierter 28-jähriger Niederländer einem ebenfalls ziemlich betrunkenen 39-jährigen Amerikaner einen Krug ins Gesicht geschlagen. Sieben Maßkrugschlägereien zählte die Polizei allein am ersten Tag. Im vergangenen Jahr gab davon 66 während der gesamten Wiesn. Einige Gäste legten sich auch mit der Polizei an. Ein 18-jähriger Münchner schlug einer Beamtin mit der Faust ins Gesicht, sie musste ins Krankenhaus.

Ein Besucher lief onanierend durch ein Bierzelt - und darf jetzt vermutlich nicht mehr auf die Wiesn kommen. Gegen ihn wurde ein Betretungsverbot beantragt. An anderer Mann hatte sich als Statue verkleidet auf ein Podest gestellt und Passanten angebettelt. Er wurde auf die Wiesnwache zitiert.

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