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Lebensretter Smartphone Das Wunder von Winter Garden

Als ein Überfall auf eine Tankstelle in Florida missglückte, feuerte der Täter seine Waffe ab. Nichts passierte, nur ein Angestellter fühlte sich komisch. Kurz darauf fand die Polizei heraus, warum.

Handys können nerven, daran gibt es keine Zweifel. Sie klingeln, wenn sie nicht klingeln sollen. Dann muss man sie ständig aufladen - und wenige Wochen nach dem Kauf gibt es in der Regel ein besseres (und teureres) Modell. Alles ziemlich ärgerlich. Doch oft können die kleinen High-Tech-Dinger eben auch hilfreich sein. Manchmal retten sie sogar Leben, so wie jüngst in der Stadt Winter Garden, nahe Orlando im US-Bundesstaat Florida.

Am Montagmorgen, gegen 4.45 Uhr, betrat ein bislang unbekannter Mann eine Tankstelle in Winter Garden. Er war bewaffnet und wollte das Geld aus dem Tresor des Geschäfts. Die beiden Angestellten, die zu dieser Zeit arbeiteten, kannten die Kombination nicht. Der bewaffnete Mann musste enttäuscht die Flucht antreten. Er war jedoch so sauer, dass er beim Verlassen der Tankstelle in Richtung der Angestellten schoss.

Als die Polizei später eintraf, klagte einer der Männer über ein "starkes Druckgefühl in der Magengegend". Die Beamten untersuchten den Mann, konnten jedoch kein Blut entdecken. Das Handy des Manns war jedoch zersplittert. Das Gerät hatte den Schuss abgefangen, die Kugel steckte noch im Display.

Täter noch auf der Flucht

Polizeisprecher Scott Allen sprach im Anschluss von einem "Wunder". Der Angestellte wurde nach dem missglückten Überfall zwar in ein Krankenhaus gebracht, schwere Verletzungen konnten die Ärzte aber nicht feststellen. Nach kurzer Zeit wurde er entlassen.

Die Polizei, die zurzeit nach dem bewaffneten Mann sucht, verriet nicht, was für ein Smartphone-Modell dem Angestellten das Leben rettete. Auf Bildern ist jedoch zu sehen, dass es sich um ein HTC handelt. In der Marketing- und PR-Abteilung des taiwanischen Konzerns dürfte zurzeit gute Laune herrschen.

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